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Mumm Champagner
Schon von weitem erkennt man das berühmte diagonale rote Band auf den Etiketten des Champagner-Hauses Mumm. Trotz 8.000 anderen Champagner-Marken und mehr als 1,5 Milliarden Flaschen diverser Schaumweine aus aller Welt behauptet sich Mumm nach wie vor erfolgreich als Gigant unter den Champagner-Herstellern. Wie gelingt es Mumm, Jahr für Jahr mit mehr als 9 Millionen Flaschen Champagner zahllose Menschen in über 100 Ländern aufs Neue zu begeistern? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, muss man sich das Haus Mumm etwas näher ansehen, da dieser langfristige Erfolg in weit mehr als nur in vorzüglichem Champagner begründet liegt. Obwohl bei Ehrungen für Spitzenleistungen oder im Rahmen festlicher Anlässe verschiedenster Art Champagner ohnehin selbstverständlich ist, gilt ganz besonders Mumm-Champagner in vielen Kreisen als unentbehrlich - und das weltweit! Mumm gelingt es bereits seit 1827, nicht nur "Kunden', sondern auch zahllose Freunde und Verehrer zu finden.
Mumm-Champagner wird seit langem mit der Luftfahrt in Verbindung gebracht. Beim letzten Geburtstag des bekannten amerikanischen Piloten Chauncey Spencer z.B. gab es eine Rehoboam-Flasche Mumm-Cordon Rouge. Wie treffend, dass gerade Mumm diese Feier begleitete, denn
Mumm war schon 1909 der Sponsor des großen 'Piloten-Preises' beim berühmten Flugzeug-Wettkampf während der damaligen 'Grossen Woche der Champagne' nahe Reims. Bereits zuvor, 1907, spendierte Mumm dem legendären Wilbur Wright Aero Club in den USA 100 Flaschen Champagner.
Mumm hat jedoch nicht nur zur Luftfahrt eine traditionelle Verbindung, sondern auch zur See. Mumm ist seit jeher äußerst beliebt für Schiffstaufen. Mumm tritt außerdem im internationalem Segelsport als Sponsor des Admiral's Cup, Sailing Tour de France auf und findet sich in Designs wie z.B. den renommierten Mumm 30 Yachten wieder. Und beim Motorsport, wie z.B. bei der Formel 1, darf Mumm ebenfalls nicht fehlen.
Auch in vielen Filmen kam Champagner aus dem Hause Mumm zu Ehren. Im Film-Klassiker Casablanca (1942) z.B. zeigt der Nightclub-Besitzer 'Rick' (Humphrey Bogart) der Welt, wie man mit einer Schönheit wie 'Ilsa' (Ingrid Bergman) einen Champagner genießt. In Comics begegnet uns das rote Band auf der Flasche in 'Tim und Struppl' oder auf der Amphore des 'Asterix'. Zudem pflegt Mumm seit vielen Jahren eine fördernde Verbindung zur Kunst. Die Offenbach-Operette 'La Périchole' wird des öfteren vom 'Cordon Rouge Ballett' begleitet. Mumm floss bei der Eröffnung der Coupole in Montparnasse in die Gläser vieler berühmter Künstler wie z.B. Braque, Foujita, Matisse, Maillol und Picabia. Das charakteristische Cordon Rouge Band kam in Werken von Yves Brayer, Terechkovitch, Chapelain-Midy, Jean Carzou ,Michael Huggins und Utrillo zur Geltung. Der berühmte japanische Künstler Tsuguharu-Léonard Foujita (1886-1968) war ganz besonders eng mit Mumm verbunden. Ein schöner Exkurs dazu an dieser Stelle:
Eine von Foujita geschaffene 'Champagner-Rose' schmückte einen besonderen Mumm Cuvée Olympique, vorgesehen für die Olympiade in Tokio 1964. Diese zarte Rose, welche nur für einen Morgen leben sollte, zierte den Mumm-Rosé fortan im Flaschenhals-Etikett für rund 30 Jahre.
Zuvor hatte Foujita ein herrliches Gemälde mit dem Namen Vierge à la vigne (Jungfrau der Rebstöcke) für einen ehemaligen Leiter des Hauses Mumm, René Lalou (1877-1973), erschaffen. Später integrierte Fujita das Motiv der Rose wieder in einem Gemälde namens La petite fille à la rose (Das kleine Mädchen mit der Rose). Foujita war gebürtiger Buddhist. Eines Tages, in bereits hohem Alter, entzündete er in der Reimser Kathedrale Saint Rémi in buddhistischer Tradition eine Kerze. In diesem Moment bekam er eine Erleuchtung und ließ plötzlich verlauten "Ich möchte ein Christ werden!".
Im Oktober des Jahres 1959 trat er zum katholischen Glauben über und wurde zusammen mit seiner Frau Kimiyo in der Kathedrale getauft. Fortan wurde seinem Namen 'Léonard' und jenem seiner Frau 'Marie-Ange' hinzugefügt.
Seine Taufpaten waren Monsieur René Lalou, damaliger Leiter des Hauses Mumm, und Madame François Taittinger. Bewegt von diesem religiösen Ereignis, erwarb René Lalou ein Grundstück in der Nähe der Zentrale des Hauses Mumm in Reims und finanzierte den Bau der Kapelle Notre Dame de la Paix. Im Sommer 1966 begann Foujita, bereits im 80. Lebensjahr und somit ein Jahr vor seinem Tod, hoch oben auf einem Gerüst, die Kapelle mit christlichen Fresken mit Szenen aus dem alten und neuen Testament zu verzieren. Drei Monate lang, jeden Tag von sieben Uhr morgens bis sieben Uhr abends, widmete er sich dieser Aufgabe. Nach der Vollendung wurde die Kapelle der Stadt Reims übergeben.
Foujita wurde nach seinem Tod in der Nähe von Paris beerdigt. Ganze 30 Jahre später entdeckte seine Frau (inzwischen längst wieder in Japan lebend) eines seiner alten Tagebücher, welchem sie überrascht seine letzten Wünsche aus einem Eintrag von 1964 entnahm.
Seine Wünsche waren, eine Kapelle zu bauen, einen Teil seines Lebens dort mit der Gestaltung von Fresken zu verbringen und letzten Endes darin zusammen mit seiner Frau bestattet zu sein. Die Stadt Reims erfüllte seinen Wunsch im Jahre 2003 mit der Umbettung seiner sterblichen überreste in diese Kapelle. Sie gilt heute als kultureller Geheimtipp für Touristen in Reims.
Vorteilhaft für die Marke ist, dass der urdeutsche Name 'Mumm' auch im Englischen einen sehr positiv besetzten Klang hat: Viele Kanadier bezeichnen ihre Mutter umgangssprachlich gerne als 'Mum'.
In England und den USA kennt fast jeder die uralte Redewendung 'Mum's the word!' (gleichbedeutend mit 'Schweigen ist Gold!'). Schon in den 30er Jahren setzte Mumm diese Redewendung im pfiffigen Werbe-Slogan 'Mumm's the word!' um. Der Name 'Mumm' ist überdies einprägsam, da er sehr kurz ist und 75% der Buchstaben ein 'M' darstellen.
Die Idee des zum Markenzeichen avancierten roten Bandes, dem Cordon Rouge, stammt laut dem renommierten Historiker François Bonal vom Vater eines damaligen Mumm-Vertreters (Welby Jordan) aus Paris. Dieser riet um 1870 Georg Hermann von Mumm, die Flaschen mit dem roten Band der Ehrenlegion (Légion d'honneur) zu zieren.
In der Folge wurden 1875 die Flaschen erstmals mit einem roten Satinband um den Flaschenhals geschmückt. Die gekreuzten Enden der Schleife erhielten ein Siegel mit dem Aufdruck 'Cordon Rouge'. Auf Anhieb war diese Idee ein Marketing-Hit. Bereits 1881 war das rote Band nicht mehr wegzudenken. 1883 wurde von Mumm ein Etiketten-Design als Warenzeichen registriert, welches das diagonale rote Band mit der Aufschrift 'Cordon Rouge' beinhaltete und die bisherigen Satinbänder ersetzte. Bis heute blieb das Design des Etiketts für Mumm Cordon Rouge im Wesentlichen unverändert.
Auch im Reich der Mitte ist Mumm Cordon Rouge schon seit 1979 gern gesehen, zumal der rote Streifen in China farblich als Symbol der Glückseligkeit gilt.
Im Lauf der Jahrzehnte brachte Mumm jedoch auch andersfarbige 'Cordons' hervor, welche verschiedene Geschmacksrichtungen verdeutlichten. So wurden beispielsweise viele Jahre lang die Mumm Demi-Sec-Champagner durch ein Cordon Vert, also durch ein grünes Band, gekennzeichnet.
Ein Adler ist allgemein dezent auf Mumm-Etiketten vertreten. Der Adler hatte seinen Ursprung eigentlich im Wahrzeichen von Napoleon III. Sicherlich wirkt dieser Adler auch unterbewusst sympathisch für Bürger jener Staaten, welche ihre Nation symbolisch mit einem Adler in Verbindung bringen.
Viel bedeutender für eine Champagner-Marke ist jedoch, was sich in der Flasche befindet. Der Champagner muss stimmen! Auch in dieser Hinsicht enttäuscht Mumm niemanden. Im Gegenteil: Mumm-Champagner punkten auch in der Gegenwart seit Jahren regelmäßig im 80er- und 90er-Bereich.
Überdies bleiben Mumm-Champagner trotz vielerorts hoher Zölle auch im Ausland für jedermann erschwinglich. In den USA ist der jahrgangslose Cordon Rouge für knapp 30 Euro zu haben. Den enormen Bedarf des Weltmarktes an Mumm-Champagner zu decken und gleichzeitig die Qualität zu wahren, war und ist kein leichtes Unterfangen.
Mumm ist seit jeher als ein modernes Haus bekannt, welches fortschrittliche Methoden der Produktion einsetzt, ohne dabei jedoch die strengen Gesetze und Grundsätze der Champagnerherstellung zu verletzen. Beispielsweise wurden schon während der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts die bei der Ernte verwendeten traditionellen (schweren) Weidenkörbe durch Plastikbehälter ersetzt, welche sich besser reinigen lassen, die wesentlich leichter und zudem stapelbar sind.
Die Gyropalette zum automatischen Rütteln der Champagnerflaschen ist schon seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in Mumms Produktionsprozess integriert.
Den Fortschritt im Sinn, rief das Haus Mumm 1971 eine Abteilung namens G.C.E.V. (Groupement Champenois d'Exploitation Viticole) ins Leben. Aufgaben dieser Abteilung sind die Erprobung und Implementierung fortschrittlicher Weinbautechniken und die enge Zusammenarbeit mit französischen und internationalen Forschungseinrichtungen. In den 80er Jahren wurde beispielsweise eine lasergesteuerte Bepflanzungsmaschine entwickelt und erfolgreich eingesetzt.
Zudem strebt Mumm seit jeher effiziente Organisation und soziale Fürsorge im Personalwesen an.
Für viele Menschen ist die Ernte beim Hause Mumm eine uralte Familientradition. Sie kommen von überall her, oft sogar mit der ganzen Familie. Selbst Großmütter sind anzutreffen, welche nicht selten bereits ein halbes Jahrhundert an der Ernte teilnehmen. Laut dem Historiker François Bonal soll der langjährige Leiter des Hauses Mumm, René Lalou, einmal humorvoll angemerkt haben, dass er als Pate aller während der Ernte geborenen Babies auch mit seinem gesamten Hab und Gut niemals die notwendigen Weihnachtsgeschenke würde kaufen können.
Die riesigen Keller des Hauses stellen übrigens nicht etwa Kalksteinstollen aus römischen Zeiten dar, sondern wurden im Lauf von sieben Jahrzehnten von Mumm selbst erbaut. Mumm befindet sich in der vorteilhaften Lage, viele kostbare Weinberge in der Champagne zu besitzen. Mit 219 ha eigener Weinberge in besten Gegenden wie z.B. Ambonnay, Avenay, Avize, Aÿ, Bouzy, Cramant, Chambrécy, Vaudemanges und Mailly kann das Haus Mumm über 20% des Bedarfs an Trauben selbst decken. Der Rest des Bedarfs stammt von über 600 Lieferanten, welche in der Mehrzahl Grand-Cru-Lagen besitzen. Zur Assemblage der Champagner stehen den Kellermeistern dadurch kostbare Weine aus bis zu 80 Crus in über 1.200 Behältern zur Verfügung. Mumm bietet folglich seit jeher eine interessante (über die Jahrzehnte teilweise auch etwas wechselhafte) Auswahl an Champagnern: ![]() Der große internationale Renner aus dem Hause Mumm bleibt nach wie vor natürlich der Cordon Rouge. Er macht ca. 85% der Gesamtproduktion aus. Hierbei handelt es sich um einen Champagner ohne Jahrgang, welcher sich in der Assemblage aus ca. 40 - 45% Pinot Noir, ca. 20% Pinot Meunier, ca. 25% Chardonnay und ca. 10-15% Reservewein aus älteren Jahrgängen zusammensetzt.
Dank der überwiegend vertretenen hochwertigen Pinot-Noir-Reben machen sich Fruchtnoten (Zitrus, Birnen, Pfirsich und viele weitere) sowie gute Struktur bemerkbar. Die Chardonnay-Reben verleihen ihm die Flügel der Eleganz, und die Pinot-Meunier-Trauben vollenden den Verschnitt mit ihrer würzigen Frische von Vanille und Honig.
Der Mumm Cordon Rouge wird nach der zweiten Gärung 3 Jahre lang auf der Hefe gelagert. Dies ist zwar ungleich länger als die vorgeschriebenen 15 Monate, jedoch gerade lange genug, um sich außergewöhnlich jugendlich, frisch und duftig mit den noch erhaltenen primären Aromen der ursprünglichen Reben zu präsentieren. Der Cordon Rouge ist somit als Apéritif außerordentlich beliebt.
Ebenso gilt er als ein eleganter Begleiter zum Essen, vor allen Dingen bei jenen Gerichten, welche nicht zu deftig sind (ideal z.B. zu Fisch- und Geflügelgerichten). Im US-Markt findet der Champagner-Liebhaber neben dem typischen Brut auch die 'Extra Dry' (Carte Classique) Variante, wobei es sich um einen etwas süßeren Champagner als den Brut handelt.
Beim Mumm Rosé kommt vordergründig, mit ca. 60%, die rassige Pinot-Noir-Rebe in ihrer natürlichen Pracht zur Geltung. Begleitet von ca. 20% Pinot Meunier und ca. 20% Chardonnay stellt sich dem Genießer ein wohl balancierter Champagner vor. Mit seinem kräftigen Pinot-Noir-Rückgrad gesellt er sich vorteilhaft zu fast jedem Essen. Besonders bei Fleischgerichten überzeugt er neben seiner Kraft zusätzlich mit seiner ausgeprägten Rosa-Farbe, welche durch das Hinzufügen stillen Rotweins entsteht.
In Jahren, in denen die Natur eine besondere Harmonie in die Reben prägt, ehren die Kellermeister bei Mumm dies mit der Kreation besonderer Jahrgangs-Champagner. Zur Zeit (2004) präsentiert sich der Cordon Rouge 1996 als Zugpferd bei Mumm online. Der 1996er wird unter den 90er-Jahrgängen neben den herrlichen 1990ern und 1995ern oft erwähnt.
Kenner zollen ihm hohen Respekt. Manche Wein-Kritiker wagen es sogar bereits, den Jahrgang 1996 mit dem legendären Jahrgang 1928 zu vergleichen. In diesem Sinne stellt der Cordon Rouge 1996 eine gute Wahl unter den Jahrgangs-Champagnern dar, zumal er mit dem edlen Pinot-Noir dieses Jahres mit 63% in der Assemblage geradezu strotzt. Der Chardonnay verleiht ihm mit seinen übrigen 37% die Finesse.
Reben aus den besten Lagen der Montagne de Reims und Côte des Blancs kommen zum Einsatz. Jahrgangs-Champagner von Mumm scheinen zwar vom Namen 'Cordon Rouge' her eng verwandt mit ihren gleichnamigen Brüdern ohne Jahrgang, gelten jedoch als völlig eigenständig. Sie weisen mehr subtile Kraft, Reife, erfreuliche Komplexität und Rückgrad auf. Somit darf auch der Cordon Rouge 1996 - genau wie die anderen Mumm Millésimé viele Jahrzehnte zuvor - als vortrefflicher Begleiter zu fast jedem Festessen gelten.
In Liebhaberkreisen ist auch der eher seltene Jahrgangs-Champagner Mumm Grand Cordon bekannt. Hierbei handelt es sich um einen Spitzen-Champagner rein aus Grand-Cru- Lagen. Schon 1876 wurden hochwertige Champagner in schön dekorierten Flaschen in begrenzter Auflage bereitet und daraufhin an manche Kunden des Hauses versandt. Der Mumm Grand Cordon entwickelte sich aus dieser Tradition. Der 90er im Bild präsentiert sich in einer traumhaft schönen Antikflasche mit roten Satinbändern.
Beim Mumm Demi-Sec handelt es sich um einen verhältnismäßig süßen Champagner mit 44g/l Zucker. Bei der Herstellung des Demi-Sec gewähren die Kellermeister der frischen, würzigen Pinot Meunier mit ganzen 50% Anteil die Hauptrolle.
Abgerundet wird mit rassigem Pinot-Noir (35%) und elegantem Chardonnay (15%). Demi-Sec-Champagner stellen nicht nur eine schöne Wahl als Begleiter zu (nicht übermäßig süßen) Nachspeisen dar, sondern passen beispielsweise auch bestens zu chinesischen 'Sweet and Sour'-Gerichten. Wie der Name verspricht, handelt es sich beim Mumm Grand Cru um einen ganz besonderen Champagner - rein aus den wenigen 100% bewerteten Crus in der Champagne geschaffen! Feinste Pinot-Noir-Reben aus Aÿ, Bouzy und Verzenay haben 58% Anteil. Bester Chardonnay (42%) aus Avize und Cramant vollendet die Assemblage.
Dann gibt es noch den eher seltenen Mumm de Cramant. Früher wurde er als 'Mumm Crémant de Cramant' bezeichnet. Beim Mumm de Cramant handelt es sich um einen Schaumwein, welcher Crémant genannt wird, weil er im Vergleich zu üblichem Champagner einen geringeren Flaschendruck aufweist.
Der Mumm de Cramant stellt eine besonders wertvolle Cuvée des Hauses Mumm dar: Für die Bereitung werden ausschließlich beste Chardonnay-Reben aus kostbaren Mumm-Weinbergen im berühmten Grand Cru Cramant in der Côte des Blancs eingesetzt.
Unter Champagner-Kennern genießt dieser stets elegante Charmeur längst hohen Respekt und gilt gleichzeitig als wichtiger Referenzpunkt in der Studie der Blanc des Blancs allgemein.
Dieser zitronenfarbene Crémant mit bemerkenswert cremiger, zarter Perlage betört Genießer mit Zitrus- und anderen Fruchtnoten wie auch mit ungewöhnlicher Frische und sanftem Prickeln am Gaumen. Er gilt als guter Tipp unter Champagner-Fans. Ein altes Etikett einer 77cl-Flasche mit der damaligen Bezeichnung 'Crémant de Cramant'.
Champagner-Liebhabern und -Sammlern begegnen hier und da auch Jahrgangs-Champagner aus dem Mumm-Angebot vergangener Zeiten. Als hervorragend gilt beispielsweise ein Jahrgangs-Champagner, welcher nach dem langjährigen Leiter des Hauses Mumm, René Lalou, benannt ist.
Dieser Champagner soll auch als der Lieblings-Champagner ihrer Majestät der Königsmutter Elisabeth gegolten haben. Der große René Lalou 85 beispielsweise enthält 50% Pinot Noir und 50% Chardonnay. De Mumm Champagne bij De Weinschenker: 01) Mumm Cordon Rouge 0,375 liter 17,78 € 02) Mumm Cordon Rouge 32,51 € 03) Mumm Cordon Rouge 63,17 € 1.5 liter Magnum 04) Mumm Cordon Rouge 31,26 € Mumm Brut Rose Gyropalette Eine Gyropalette stellt ein von Computern gesteuertes, mit Elektomotoren angetriebenes Flaschen-Rüttelgestell dar, welches den (abgestorbenen) Hefesatz nach der zweiten Gärung in den Flaschenhals verlagert. Diese Maschinen rütteln ununterbrochen Tag und Nacht und reduziern die Rüttel-Phase bzw. Remuage von Hand in traditionellen Rüttelpulten von 2 - 3 Monaten auf 1 - 2 Wochen. Zudem benötigt bespielsweise das Rütteln von 1 Mio. Flaschen mit Rüttelpulten eine Arbeitsfläche von ca. 2.000 Quadratmeter, während Gyropalettes hierzu lediglich ca. 400 Quadratmeter in Anspruch nehmen. Manuelles Rütteln ist zudem mit hohen Personal-Kosten verbunden. Eine Gyropalette kann somit besonders einem grossen Champagnerhaus viele Vorteile bieten. Ein Patent für eine machine à remuer wurde zwar bereits 1875 eingetragen, die Maschinen boten jedoch erst Anfang der 70er Jahre zufriedenstellende Resultate. Heute sind Gyropalette-Maschinen bei vielen Häusern eine Selbstverständlichkeit. Beim renomierten Hause G.H. Mumm beispielsweise werden seit 1985 ca. 80% der ca. 11 Mio. Flaschen pro Jahr maschinell gerüttelt. Cru Es gibt über 300 Städte und Dörfer (Crus) in der Champagne, welche Reben für jenen Wein anbauen, der letztlich den edlen Champagner hervor bringt. Diese Crus weisen oft unterschiedliche Merkmale auf (z.B. Bodenbeschaffenheit, Lage und/oder Klima). Die höchste Bewertung eines Cru liegt bei 100 (%). Dies bezeichnet die 'Überklasse' bzw. ein Grand Cru. Zur Zeit gibt es 17 Städte/Dörfer welche als Grands Crus geehrt werden. Sie umfassen lediglich 4000 ha bzw. 11 % der Rebfläche der Champagne. Auch die Rebsorte spielt bei Grand-Crus eine Rolle. Es kann folglich Pinot-Noir-Grand-Crus und Chardonnay-Grand-Crus geben. Zudem gibt es keine Pinot-Meunier-Grand-Crus. 41 weitere Städte/Dörfer dürfen das Merkmal Premier Cru oder 1er Cru (90-99) führen. Insgesammt handelt es sich um ca. 5000 ha bzw. 14%der Rebfläche. Darunter liegen die restlichen Crus zwischen 80 und 89. Die Crus unterliegen dem offiziellen Bewertungssystem échelles des crus. Jedes Jahr stellt der Verband CIVC die Preise der Rebsorten vor. Beim Rebgut eines Cru mit einer 100% Bewertung (Grand Cru) entspricht dies dem vollen Preis. Der Preis fällt entsprechend den Prozenten minderbewerteter Crus. Den Winzern steht es jedoch frei, die Preise ihrer Reben auf Verhandlungsbasis zu gestalten. Hersteller dürfen ihren Champagner nur dann als Grand Cru oder Premier Cru bezeichnen, wenn ausnahmslos alle Reben aus den als so gewerteten Crus stammen. Ein Grand Cru Champagner kann somit entweder rein aus dem Rebgut eine Grand-Cru-Gemeinde entstehen oder auch aus Reben mehrere anderer 100% Gemeinden in der Champagne bereitet werden. In Burgund wiederum geht es bei Grand- oder Premier-Cru-Weinen eher um definierte Einzellagen und Güter, welche natürlich ebenso mit strengen Qualifikationen behaftet sind. Für große Hersteller in der Champagne ist es angesichts des Bedarfs an Trauben etwas schwieriger, einen puren Grand Cru oder Premier Cru in großen Mengen zu liefern. Leichter haben es da im Vergleich die kleinen Häuser - insbesondere, wenn es um Champagner ohne Jahrgang geht. Es ist jedoch oftmals gerade die gekonnte 'Heirat' (Assemblage, Cuvée) der verschiedenen Besonderheiten verschiedener Crus, welchem ein Champagner seine berühmte Komplexität verdankt. Die meisten 'Prestige Cuvée' Champagner nutzen ohnehin eher Premier Cru Trauben in ihren Mischungen - manche sogar nur Grand Cru Trauben. Trauben aus einem Grand Cru und Premier Cru verstehen sich als die teuersten Trauben der Champagne. Dies kann natürlich auch einen höheren Preis eines entsprechenden Champagners erklären. Die Trauben der Champagne (mitunter bei ca. 3 Euro je Kilogramm angesiedelt) gelten ohnehin als das teuerste Rebgut der Welt Pinot Gris Die weiße Rebsorte Pinot Gris hat für den Champagner heute nur noch historische Bedeutung. Champagner werden inzwischen nur noch aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay hergestellt. Da diese Rebe jedoch historisch in der Entwicklung der Vin Gris und frühen Champagner erheblich mitgewirkt hat, ist eine kurze Besprechung dieser ebenfalls vortrefflichen Rebsorte angebracht. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es in der Champagne primär zwei blaue Rebsorten (Pinot Noir und Pinot Meunier) sowie eine weiße Rebsorte (Pinot Gris bzw. Fromenteau). Immer wieder fällt der alternative Name der Pinot Gris, Fromenteau, in historischen Dokumenten. Später wurde die Pinot Gris von der edlen Chardonnay-Rebe verdrängt. In begrenztem Ausmaß soll es den Anbau der Pinot-Gris-Rebe jedoch noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts vereinzelt in der Champagne gegeben haben. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der Pinot Gris um eine Rebsorte aus der berühmten Pinot-Familie. Die Trauben wirken grau bis rosa in ihrer Reife. In Deutschland wird die Rebsorte als Rüländer und Grauer Burgunder bezeichnet. Noch heute wird sie manchmal im Elsass als Tokay d´Alsace bezeichnet, obwohl 'Tokay' bzw. 'Tokajer' eigentlich die Bezeichnung für einen berühmten Wein aus Ungarn ist, welcher auf der nicht mit der Pinot Gris verwandten Rebsorte Furmint basiert. Die Pinot-Gris-Rebe liefert geschmacklich reiche, feurig anmutende, würzige Weine. Es dürfte sich bei dieser Rebe um eine Mutation des Blauen Burgunders bzw. Pinot Noir aus der Champagne und aus Burgund handeln. Die Mutationsfreudigkeit bestätigt sich auch im Phänomen, dass sich am selben Rebstock gleichzeitig rote, weiße und blaue Trauben finden lassen. Siehe auch Pinot Noir Siehe auch Pinot Meunier Siehe auch Chardonnay Pinot Meunier Die Rebsorte Pinot Meunier ist im deutschsprachigen Raum als Müller-Rebe und Schwarzriesling bekannt. Ursprünglich stammt die Pinot Meunier aus Burgund, wo diese Sorte schon vor 400 Jahren dokumentiert wurde. Die Unterseiten der Blätter dieser Rebsorte sind dicht mit kleinen, puderig anmutenden weißen Haaren bedeckt, die an Mehlstaub erinnern und ihr den Namen 'Müller-Rebe' bzw. 'Pinot Meunier' gaben. Der Anteil des Anbaus der Pinot-Meunier-Reben in der Champagne beträgt 37%. Besonders im Vallée de la Marne, Aisne und Côte de Bar ist diese Rebsorte sehr häufig anzutreffen. Wie der Name vemuten lässt, ist diese Rebsorte eine Verwandte der Rebsorte Pinot Noir. Ähnlich der Pinot Noir ist die Pinot Meunier gegenüber den zeitweilig in der Champagne vorherrschenden harten klimatischen Bedingungen wie z.B. dem Frost gut gewappnet, zumal sie spät blüht und verhältnismässig früh reift. Im Vergleich zur Pinot Noir mangelt es der Pinot Meunier an Finesse. Diese Traubenart gilt als schlichter. Im Verschnitt verleiht sie Champagnern jedoch besondere Geschmeidigkeit, indem sie die Kraft der Pinot Noirs etwas zügelt oder auch die Eleganz der Chardonnays erhöht. Zudem vermittelt sie ein angenehm würziges Bouquet, welches an Vanille oder Pfeffer erinnern kann. Siehe auch Pinot Noir Siehe auch Chardonnay Siehe auch Pinot Gris Blanc de Blancs Der Weiße der Weißen! Ein Champagner, der ausschließlich aus weißen Trauben erzeugt wird. Obwohl früher Traubensorten wie Pinot Blanc, Arbanne Chardonnay und Petit Meslier bei der Erzeugung der Blanc de Blancs erlaubt war, gilt seit 1980, dass es sich bei Champagnern mit dieser Bezeichnung in der Bereitung nur um die Chardonnay-Traube handeln darf. Chardonnay-Trauben für diese Champagner stammen u. a. aus den Gegenden um Le Mesnil, Cramant und Avize. Chardonnay-Trauben verleihen den Champagnern eine gewisse delikate Frische, Rasse und Eleganz. Daher gelten Blanc de Blancs als vortrefflicher Apéritif. Blanc de Blancs weisen unter jüngeren Champagnern farblich manchmal einen Hauch grünlicher Reflexe auf (siehe auch Degustation: Das Auge). Das Bouquet der Blanc de Blancs wirkt öfters blumig und kann z. B. an Veilchen oder Rosen erinnern (siehe auch Degustation: Die Nase). Blanc de Blancs gelten allgemein als besonders lagerungsfähig unter Champagnern und entwickeln sich nach langer Lagerung oft sehr vorteilhaft. Champagner mit dieser Bezeichnung sind auch preislich oft etwas höher angesetzt, da die Chardonnay-Trauben im Handel in der Champagne gegenüber den Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier (wesentlich) teurer sind. Chardonnay-Trauben stellen 26% des Anbaus in der Champagne.. Obwohl Blanc de Blancs schon seit Jahrhunderten produziert werden, wird dem berühmten Haus Salon die Bezeichnung Blanc de Blancs zugeschrieben. Denn dieses Haus, damals unter der Leitung des Gründers Eugene-Aimé Salon, begeisterte in den 20er Jahren die Gäste des ebenfalls berühmten NachtClubs Maxim in Paris erstmals mit Champagnern dieser Bezeichnung. Nach dem Tod des Monsieur Salon (1943) entfiel auf die Blanc de Blancs etwas weniger Beachtung. Erst lange nach dem Zweiten Weltkrieg begeistere besonders das Haus Taittinger die Welt wieder mit einem fantastischen Blanc de Blancs namens Comptes de Champagne. Auch andere renommierte Häuser wie Ayala, Pol Roger, Ruinart, Roederer, Krug, Jacquesson, Mumm, Deutz und natürlich auch das Haus Salon bieten wieder fabelhafte Blanc de Blancs. Viele andere, ebenfalls prominente Häuser produzieren diese Art Champagner jedoch nicht. Siehe auch Blanc de Noirs Blanc de Noirs Der Weiße unter den Schwarzen! Ein Champagner, welcher ausschließlich aus blauen Trauben erzeugt wird. Bei solchen Champagnern handelt es sich im Ursprung primär um die Pinot-Noir-Traube. Pinot-Noir- und Pinot-Meunier-Trauben stellen jeweils ca. 37% des Anbaus in der Champagne. Champagner dieser Art stammen meist aus Gegenden um Ay, Bouzy, Mailly, Hautvillers und Verzenay. Die Pinot-Noir-Traube verleiht dem Champagner Kraft und Körper. Die Pinot-Meunier-Traube ruft dagegen die Würze hervor. Junge Blanc de Noirs Champagner weisen im Gegensatz zu manchen Blanc de Blancs farblich keine grünen Reflexe auf (siehe auch Degustation: Das Auge). Das Bouquet der Blanc de Noirs wirkt öfters fruchtig und kann z. B. an Äpfel, Birnen oder Bananen erinnern Blanc de Noirs sind recht selten unter Champagnern, weit seltener sogar als die Blanc de Blancs. Dies mag manchem Liebhaber als merkwürdig erscheinen, zumal ca. 74% der Rebstöcke in der Champagne blaue Trauben liefern. Der Grund dafür dürfte jedoch sein, dass Winzer bei der Herstellung ihrer Champagner der weltweit beliebten Symphonie der Leichtigkeit und Eleganz treu bleiben möchten, wobei die Chardonnay-Traube erwiesenermaßen liebliche Noten anschlägt. Den Blanc de Noirs fehlt die Chardonnay-Traube und folglich auch diese Balance traditioneller Champagner. Sie wirken geschmacklich etwas schwerer und wuchtiger, gleichzeitig auch etwas gehaltvoller. Als Ausreißer vom traditionellen Champagner schaffen Blanc de Noirs jedoch öfters genau die richtige geschmackliche Ergänzung zu kräftigen Gerichten. Obwohl sie gewichtiger sind als traditionelle Champagner, werden diese Blanc de Noirs Champagner im Vergleich zu Rotweinen oft die wahrlich ideale Balance der Leichtigkeit und Kraft aufweisen, welche an das Motto des berühmten Boxers Mohammed Ali erinnern könnte: "Dance like a butterfly and sting like a bee!" Häuser wie z.B. Bollinger und Bruno Paillard bringen fantastische Blanc de Noirs hervor. Siehe auch Blanc de Blancs Siehe auch Trauben Chardonnay Die weltberühmte Rebsorte Chardonnay ist im deutschsprachigen Raum auch als Feinburgunder bekannt. Der Anbauanteil der Chardonnay in der Champagne liegt bei ca. 26%. Die Region Côte des Blancs ist das primäre Anbaugebiet. Im Gegensatz zur blauen Pinot Noir und zur ebenfalls blauen Pinot Meunier handelt es sich beim Chardonnay um eine 'weiße' bzw. anfangs gelblich-grüne und letztlich in voller Reife gold-gelbe Traube. Die Chardonnay-Rebsorte ist empfindlich gegenüber Frost. Sie schlägt zudem früher aus als die Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier. Diese Rebsorte bevorzugt zudem viel Sonne. Somit ist die Chardonnay im Anbau als etwas anspruchsvoller zu verstehen. Sie bringt jedoch herrliche Blanc de Blancs und Cuvées hervor. Chardonnay-Trauben verleihen Champagnern geschmackliche Finesse sowie auch einen frischen, angenehmen Duft, welcher an die Blüten von Kamille, Jasmin, Veilchen, Orange, Rosen und vieles mehr erinnern kann. Die ursprüngliche Heimat der Chardonnay-Rebe ist umstritten. Vieles deutet auf eine Verwandtschaft bzw. eine Kreuzung der Pinot-Rebenfamilie aus Burgund mit der Heunisch-Rebe hin. Es bestehen zudem auch Vermutungen, dass die Chardonnay durch die Kreuzzüge womöglich aus dem Libanon nach Frankreich eingeführt wurde. Historische Recherchen von Claude Taittinger führen den Ursprung der ersten Chardonnay-Reben auf den Minnesänger Thibaud zurück, welcher sie 1240 auf der Rückkehr von den Kreuzzügen in Zypern entdeckte und folglich Chardonnay-Stecklinge in seine heimatliche Champagne mitbrachte. Die erfolgreiche Verbreitung der Rebsorte in der Champagne und in Burgund wird vorwiegend auf die Benediktinermönche zurückgeführt. Siehe auch Pinot Noir Siehe auch Pinot Meunier Siehe auch Pinot Gris Pinot Gris Die weiße Rebsorte Pinot Gris hat für den Champagner heute nur noch historische Bedeutung. Champagner werden inzwischen nur noch aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay hergestellt. Da diese Rebe jedoch historisch in der Entwicklung der Vin Gris und frühen Champagner erheblich mitgewirkt hat, ist eine kurze Besprechung dieser ebenfalls vortrefflichen Rebsorte angebracht. ereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es in der Champagne primär zwei blaue Rebsorten (Pinot Noir und Pinot Meunier) sowie eine weiße Rebsorte (Pinot Gris bzw. Fromenteau). Immer wieder fällt der alternative Name der Pinot Gris, Fromenteau, in historischen Dokumenten. Später wurde die Pinot Gris von der edlen Chardonnay-Rebe verdrängt. In begrenztem Ausmaß soll es den Anbau der Pinot-Gris-Rebe jedoch noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts vereinzelt in der Champagne gegeben haben. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der Pinot Gris um eine Rebsorte aus der berühmten Pinot-Familie. Die Trauben wirken grau bis rosa in ihrer Reife. In Deutschland wird die Rebsorte als Rüländer und Grauer Burgunder bezeichnet. Noch heute wird sie manchmal im Elsass als Tokay d´Alsace bezeichnet, obwohl 'Tokay' bzw. 'Tokajer' eigentlich die Bezeichnung für einen berühmten Wein aus Ungarn ist, welcher auf der nicht mit der Pinot Gris verwandten Rebsorte Furmint basiert. Die Pinot-Gris-Rebe liefert geschmacklich reiche, feurig anmutende, würzige Weine. Es dürfte sich bei dieser Rebe um eine Mutation des Blauen Burgunders bzw. Pinot Noir aus der Champagne und aus Burgund handeln. Die Mutationsfreudigkeit bestätigt sich auch im Phänomen, dass sich am selben Rebstock gleichzeitig rote, weiße und blaue Trauben finden lassen. Siehe auch Pinot Noir Siehe auch Pinot Meunier Siehe auch Chardonnay | |||
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