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Weinhaus Hans Stich den Buben Historie

Wie Winzer Genossen schafften (hoe de vennootschap ontstond)
Wissenswertes (Wetenswaardigs betreffende Weinhaus Hans Stich den Buben)
Wijnlijst Weinhaus Hans Stich den Buben
Vom Bock zum Beutel (hoe de boksbuidel ontstond)


Wie Winzer Genossen schafften
1934 gründeten die Winzer, im Steinbacher Ortsteil Umweg, eine Genossenschaft. Dieser Entschluß, von nun an die Reberträge zusammenzufassen, war der erste Schritt zu einer dynamischen Entwicklung, die den lokalen Weinausbau entscheidend beeinflußte.
Zu diesem Zeitpunkt war In Steinbach selbst keine Bereitschaft zur genossenschaftlichen Organisation gegeben. Der dortige Weinhandel florierte und die Winzer gaben sich damit zufrieden.
Doch knapp drei Jahre später, am 07. Mai 1937, gründeten auch sie eine Winzergenossenschaft. Die Entwicklung der beiden Genossenschaften schritt rasch voran. Treibende Kraft und Mitbegründer bei der WG Umweg war damals Emil Bauer (Landwirt und Winzer), der mit 32 Mitgliedern zu den "Männern der ersten Stunde" zählte.
In Steinbach konnte Stefan Birnbreier (Winzer und Sattlermeister) 52 Genossen zur Gründung bewegen. Schon in den Jahren 1953/54 bauten die Steinbacher ihren Weinkeller mit Kelterhalle und Büros.
In Umweg erwarben die Winzer das Grundstück nebst Gebäulichkeiten von Karl Himmel und bauten Büros, die Kelterhalle sowie den ersten Faßkeller mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Liter. Dazu gehörte auch ein Flaschenlager.
Aber es wurde nicht nur gearbeitet. Nach den harten Jahren des Aufbaus verstand man auch wieder Feste zu feiern.
1958 die Wahl der badischen Weinkönigin Erika Fischer in der Meister-Erwin-Halle war ein erster Glanzpunkt.

Auch die mittelalterlichen Winzertage in Steinbach, die alljährlich am 1. Wochenende im Juni stattfinden, gehören dazu.
Nicht zu vergessen, das große Fest zur 500-Jahresfeier des Hans StichdenBuben im Weinberg in Umweg. Am 26. Januar 1474 gab Markgraf Karl von Baden seinem Meisterkoch "Hans StichdenBuben" zwölf Steckhaufen Reben in Umbwegen zum Lehen.
Diese ware Begebenheit führte dazu, daß der Name des Meisterkochs zum Flurnamen wurde und sich über die Jahrhunderte erhalten hat.
Ein Mengenherbst brachte den Umwegern 1960 die höchste bis dahin einzulagernde Menge. Wärend es 1958 noch 120.000 Liter waren, so gab es da ganze 235.000 Liter! Die Notwendigkeit zur Erweiterung der Keller- und Faßräume war gegeben und 1961/62 erhöhten die Umweger auf 576.000 Liter Fassungsvermögen. Das Flaschenlager gleichzeitig auf 100.000 Liter.
Die Steinbacher zogen nach und erhöhten ihre Volumen auf 580.000 Liter Faß- und Tankraum, Flaschenlager auf ebenfalls 100.000 Liter.
Das Gleichgewicht war somit wieder hergestellt und der Konkurrenzkampf legte sich ein wenig.
Bedingt durch gute Verkaufserlöse, konnten beide Winzergenossenschaften in den folgenden Jahren, große Summen in neue Technologien investieren.
Ein neuer Rekordherbst bringt 1973 allein in Umweg 410.000 Liter Wein. So mußte 1974 erneut ein Erweiterungsbau von Faßkeller und Flaschenlager erstellt werden.
So existierten zwei Winzergenossenschaften in unmittelbarer Nähe für fast 39 Jahre nebeneinander, bis es schließlich am 14. September 1976 in einer "Außerordentlichen Generalversammlung", entgültig zur Genehmigung des Verschmelzungsvertrages zwischen der "WG" Umweg und der "WG" Steinbach kam.
Eine kluge Entscheidung, die durch weitere Investitionen in moderne Anlagen und einem hohen Qualitätsniveau, den Ausschlag für den heutigen Erfolg zu Grunde legte.
Bald nach dem Zusammenschluß der beiden Genossenschaften zur "Winzergenossenschaft Steinbach und Umweg", wurden weitere bauliche Änderungen geplant. Dabei lag es auf der Hand, die beiden nicht weit von einander liegenden Häuser, in logistischer Weise zu organisieren.
So begann man in Steinbach das Gewicht auf den Ausbau von Verkaufsraum und Probierstube zu legen, während in Umweg der Keller vergrößert und die technischen Anlagen weiter modernisiert wurden.
Wegen einer Mißernte 1980, stellte man den Baubeginn vom neuen Tankkeller und einer weiteren Kelteranlage, in Umweg zurück.
Schließlich 1983 beginnt der Bau und zum Herbst 1984 wird eine moderne Kelterhalle mit zwölf Maischetanks von je 8.000 Kg. Fassungsvermögen fertiggestellt. Im neuen Keller stehen jetzt Edelstahltanks mit einem Raumvolumen für 940.000 Liter Wein.
Der Genossenschaftsverbund erzielt im gleichen Jahr 1984 ein Gesamtvolumen von stattlichen 3,4 Millionen Liter Wein.
Zur Abrundung des "Steinbacher-Kundenkonzeptes" werden die Außenanlagen gestaltet und Parkplätze angelegt.
Beharrlich sorgten die Geschäftsführer und Mitglieder in den folgenden Jahren für einen Absatz in alle Regionen Deutschlands. Mittlerweile werden die hervorragenden Weine in aller Welt genossen. Man kann mit Recht behaupten, daß der Gedanke der "Männer der ersten Stunde" Beweis für die Richtigkeit und Tragfähigkeit dieser Vereinigung war. Eine Idee, die ihre Bestätigung in der ständigen Zunahme der Mitglieder zum Ausdruck bringt.
Heute gehören cà 430 Winzer zur Genossenschaft Steinbach und Umweg und es stellt sich die Frage, wie lange wird es noch gehen, bis "Naheliegende" hinzukommen, um ein erfolgreiches Konzept noch erfolgreicher zu machen.
Seit längerer Zeit trägt die Winzergenossenschaft Steinbach und Umweg den passenden Namen "Winzerhaus Hans StichdenBuben eG". Somit führt sie mit Recht die traditionsreiche Geschichte in die Zukunft.
Hoch oben im Landschaftsschutzgebiet Yburg liegt der Umweger Rebberg. In mitten der berühmten Lage "StichdenBuben" steht ein kleines Häuschen, von dem aus das Auge über die herrliche Landschaft der Rebberge bis hin zum Straßburger Münster und auf die Vogesen blickt. Das 1956-57 ausgebaute "Rebhäuschen" wurde in den 30er-Jahren als reine Schutzhütte für Weingärtner errichtet. Heute, vom Winzerhaus "Hans StichdenBuben eG" für ausgefallene Weinproben genutzt, ist es der ideale Ort, um in kleiner Runde bis zehn Personen, einen kulinarischen Höhepunkt zu genießen.
Doch auch für größere Gruppen unterhält das Winzerhaus einen neu ausgebauten Proberaum, der mit einem stilvollen Ambiente keine Wünsche offen läßt.
Im April 2000 wurden die neuen Probier- und Präsentationsräume in Umweg fertiggestellt. Großzügig und überschaubar zeigen sich die Produkte der Winzer. Die dekorativ gestalteten Räume laden ein, zu Weinproben in gemütlicher Atmosphäre.
Der "Raum der Genüsse" bietet alles was die Winzer hervorbringen. Von der bekannten Bocksbeutelserie des "Hans Stichdenbuben" über Weinspezialitäten im Holzfass gereift, Auslesen, Beerenauslesen, Eiswein, spezial Selektionen, Sekte, edle Brände, feinste Konfitüren, Rieslingsekt-Trüffel bis hin zu Limonenlikör und Traubenkern-Öl.
Wer hier war, geht nicht allein, sondern wird begleitet vom Zauber der Weinaromen, die das Steinbacher Gebiet hervorbringt. Exotische Düfte wie Mango, Maracuja, Pfirsich und Aprikose erfüllen die Nasen und versetzen den Genießer in Vorfreude auf den ersten Schluck. Und dieser wird zum Erlebnis von Sorte zu Sorte, denn alles kann probiert und ertestet werden. Gerade die süffigen Gaumenschlotzer der QbA´s, wie Rieslinge, Grau-, Weiß und Spätburgunder, träufeln ihre fruchtige Frische in immer mehr Kehlen.
Hier trägt die ökologische und umweltschonende Pflege der Rebsorten einen großen Anteil und im Vordergrund steht die behutsame Handhabung des natürlichen Rebsaftes.
Somit entwickelte sich nicht nur das individuelle Erscheinungsbild des Winzerhauses, sondern auch seine Philosophie, die mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen, die Anforderungen seiner besonderen Kunden mit bestem Service erfüllt.

Wetenswaardigs betreffende Weinhaus Hans Stich den Buben
War Ihnen der Name "Stich den Buben" bekannt?
Wenn ja, dann kennen Sie sich bei den badischen Weinen sehr gut aus. Nicht bekannt sein dürfte Ihnen aber die Geschichte zu diesem Spitzenwein.
Im Jahre 1474 - also 18 Jahre vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus- hatte der Markgraf von Baden einen ausgezeichneten Koch. Und der hieß: Hans Stich den Buben.
Der Markgraf war so sehr von den Kochkünsten dieses Gourmet-Profis - so würde man heute sagen - angetan, daß er ihm aus Dankbarkeit bzw. als Anerkennung mehrere Hügel in der unmittelbaren Nähe der Kurstadt Baden-Baden schenkte. Die Weinbergslage StichdenBuben war geboren Welche andere Weinlandschaft kann sonst noch bis auf das Jahr 1474 zurückblicken.
Und es lag auf der Hand, daß dieser Meisterkoch, Hans StichdenBuben, nicht nur in seinen Kochtöpfen absolute Spitze war sondern auch schon zur damaligen Zeit dafür sorgte, daß in seinen Weinbergen Spitzenweine geerntet wurden - wie auch heute noch. Hierbei kam diesem Profikoch ein glücklicher Umstand der Natur zugute: das Umweger Rebland bei Baden-Baden weist steile Hänge auf. Dies wiederum bedeutet, daß die Rebstöcke nicht wie im Flachland hintereinander stehen, sondern mehr oder minder übereinander. Es liegt auf der Hand, daß bei diesen steilen Hängen alle Rebstöcke den optimalen Sonneneinfall bekommen. Außerdem ist die Lage dieser steilen Hänge auch optimal: die Reben werden den ganzen Tag über, d.h. morgens vom ersten bis abends zum letzten Sonnenstrahl, vom heißen Planeten geküßt.
So wie der damalige Meisterkoch, Hans StichdenBuben, seine Rebstöcke verwöhnte, um die Grundlage für einen vorzüglichen Spitzenwein zu schaffen, so gehen auch die heutigen Winzer mit viel, viel Herzblut an ihre Rebstöcke heran. Diese Winzer, zu einer mittelgroßen Winzergenossenschaft zusammengeschlossen, sind Hobby-Weinbauern in ihrer Freizeit. Aus diesem Grunde sagen wir auch gern zu unserer Winzergenossenschaft, klein, aber fein.
Fast hätten wir einen ganz wichtigen Grund vergessen; damals wie heute werden die Reben mit der Hand geschnitten, sprich handgelesen. Sie können sich dann selbst ausmalen, was dies letzten Endes für die Güte eines Weines bedeutet.

Vom Bock zum Beutel
Die aussergewöhnliche Geschichte einer Flaschenform
Der Bocksbeutel.  
Ein sehr eigenwilliger Repräsentant aus der Familie der Flaschenformen ist wohl der "Bocksbeutel". Ihm fehlen Leichtigkeit, Eleganz und Schönheit.
Betrachtet man ihn kritisch, so drängt sich einem der Vergleich mit einer volschlanken Person auf, die es längst aufgegeben hat, auf ihre Linie zu achten, und mit ihrer Form glücklich und ausgeglichen ist.
Die Bocksbeutelform vermittelt Urwüchsigkeit und barocke Lebensfreude.
"Kommme was da mag ich stehe fest auf meinem Boden"
Der Bocksbeutel verkörpert in seiner Form das Urgefäß der Menschen- den hohlen Kürbis. Aus diesem entwickelte sich im 3.Jahrtausend v. Chr. ein vollkugeliges Tongefäß, das von den Kelten schließlich um 1400 v. Chr. zu einer dem heutigen Bocksbeutel ähnlichen Tonflachkugelflasche verfeinert wird. Mit einem Doppelhenkel versehen, dient dieser antike Bocksbeutel nach Beginn der christlichen Zeitrechnung vielen Völkern als Feld- und Pilgerflasche und wird immer mehr zu einem Gebrauchsgegenstand. Es gibt ihn aus Ton, Zinn, Holz, Leder und bei den Römern aus Glas.
Doch wie kommt der "Bocksbeutel" zu seinem Namen?
boksbuidelflessen
Es gibt zwei Hauptversionen:
Eine zum Gebrauch in erlesener Gesellschaft, die andere zur volkstümlichen Verwendung.
Wein ist zu allen Zeiten ein beliebtes Getränk. Und warum sollen sich da Mönche, Nonnen und andere kirchliche Würdenträger ausschließen? Also stecken sie sich neben dem Gebetbuch ein weingefülltes Behältnis in ihren Buchbeutel oder Booksbüdel ein. So können sie sich bei ihrer Arbeit, bei der Meditation und beim Gebet jederzeit am Wein erfreuen. Nach dieser Überlieferung erhält der Bocksbeutel seinen Namen somit vom weingefüllten Buchbeutel.
Der Volksmund insbesondere im Mittelalter, liebt derbe Ausdrücke. Man ist nicht zimperlich, nicht prüde. Man gibt den Dingen des täglichen Lebens gerne vulgäre Bezeichnungen. So bekommt die Feld- und Pilgerflasche im Volksmund aufgrund der Ähnlichkeit der Falschenform mit dem Hodensack des Ziegenbocks den Namen "Bocksbeutel" = Beutel des Bocks.
Währen sich die meisten deutschen Weinbaugebiete für die schlanke Weinflasche entschieden, bevorzugte man in Mainfranken den runden Bocksbeutel. Von dort stammte die Familie des Franz Philipp Knebel zu Katzenellenbogen, der den Bocksbeutel auf sein Rebgut in Neuweier einführte.
Nach dem "Bocksbeutel-Vertrag" von 1960 dürfen außer den Frankenweinen nur die Steinbacher, Neuweierer, Umweger und Varnhalter Weine in Bocksbeutel abgefüllt werden.

Alle wijnen van Winzerhaus Hans StichdenBuben eG zijn bij De Weinschenker te koop.
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