Faberrebe
Die Faberrebe gehört zu den Neuzüchtungen, die 1929 von Georg Scheu aus Weißburgunder und Müller-Thurgau gekreuzt wurde.
Seit 1967 ist sie klassifiziert und wird in Rheinhessen, der Nahe, der Pfalz und in kleinen Mengen in England angebaut. Sie ist eine Rebensorte, die im allgemeinen beim Anbau problemlos ist. Sie steht am besten auf kalkhaltigen, tonigen Böden. Die Trauben erreichen oft Spätlese-Qualitäten. In besonderen Jahren, wie z.B. 1999 wurden auch Auslesen geerntet. Die Weine sind elegant, fruchtig, frisch, haben eine hohe Weinsäure, die durch genügend Extrakt sehr ausgewogen ist. Sehr geeignet ist die Faberrebe für den halbtrockenen Ausbau. Das Süße-Säure-Spiel ist oft faszinierend. Weil sie sowenig angebaut wird, kann man sagen, dass die Faberrebe zu den Spezialitäten unter den Weißweinen gehört. | |||
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