De Weinschenker

Blauer Portugieser

Blauer Portugieser Synoniem: Portugieser
Afkomst/Verbreiding: Oude Oostenrijkse druivensoort.
In de 18de eeuw voor het eerst aangeplant.
Vroeger de meest geplante rode druivensoort, dat is nu de Zweigelt.
Karakteristiek: Neemt genoegen met voedingsarme bodems en minder gunstig gelegen hellingen.


Zeer aanvallig voor vrieskoude en oidiums.
Hoge en regelmatige druivenopbrengst.
Wijn: Kan jong gedronken worden.
Typisch voor milde tannines en zijn geur van viooltjes.

Blauer Portugieser (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Der Blaue Portugieser ist eine alte, rote Rebsorte im Donaubereich und ganz Südosteuropa weitverbreitete Traube mit deshalb zahlreichen Synonymen: Autrichien, Badener, Blaue Feslauertraube, Feslauer, in Ungarn Kékoporto, in Tschechien Modrư Portugal, in Slowenien Modra Portugalka, in Rumänien Oporto, in Kroatien Portugaljka oder Portugizac Crni, in Frankreich Portugais Bleu, Portugieser und Vöslauer.
Es wird erzählt, dass die Traube 1772 von der portugiesischen Stadt Porto in das österreichische Bad Vöslau gelangt sei. Der niederösterreichische Heimatforscher Franz Langwieser schreibt in seiner Geschichte Schwadorfs, dass Graf Moritz von Fries als Erster auf seinem Gut in Bad Vöslau den Blauen Portugieser weinbergmäßig angepflanzt habe.
Von dort verbreitete sich die Traube nach Deutschland, vor allem in die Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz.
Allerdings ist die Traube in Portugal völlig unbekannt, stattdessen aber im ganzen Donauraum verbreitet, so dass man heute annimmt, dass sie auch in diesem Bereich, vermutlich Österreich entstammt.
Die Anbaufläche in Deutschland (Stand: 1. März 2004) umfasst 4.980 ha (= 4,8 % der Rebfläche).

In Österreich ist er nur in der Thermenregion von Bedeutung, dort regional ist er mit 2.500 ha vor dem Blauen Zweigelt die wichtigste Rotweinrebe.
Vorteil des Blauen Portugieser ist, dass er fast mit allen Böden (außer schweren, feuchten und kühlen) auch mit nährstoffarmen und sandigen Böden zurecht kommt. Auch flache Lagen akzeptiert er und lässt sich dort gut maschinell bearbeiten. Weil sein Holz nicht allzu hart ist, verträgt er aber keine scharfen Winterfröste und weil er früh und zuverlässig austreibt keine Spätfroste im Frühjahr. Er wird oft schon in der ersten Septemberhälfte geerntet und ist bereits im nächsten Frühjahr gut trinkbar. Aus der Weinsorte wird ein meist einfacher rubinroter Wein gekeltert, der sich durch eine frische Säure und leichten Körper im Geschmack auszeichnet.
Häufig wird er auch als Rosé (Weißherbst) ausgebaut. Der Wein gilt als angenehm, süffig, frisch und vollmundig und spielte in der Pfalz als Schoppenwein eine ähnliche Rolle wie der Trollinger in Württemberg. Er passt zu leichten Speisen und wurde bzw. wird auch vielfach mit Zitronensprudel oder saurem Sprudel als Weinschorle süß oder sauer zum Genießen und Durstlöschen getrunken.

Der Blaue Portugieser eignet sich auch sehr gut als Tafeltraube, gelangt aber als solche nicht in den Handel da der Vertrieb von sogenannten Keltertrauben (also Trauben aus denen Wein hergestellt wird) als Tafeltrauben in der EU nicht gestattet ist.

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