De Weinschenker
Opbouw polyphenole
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Overzicht alle artikelen betreffende: Wijn en Gezondheid

I. Bloeddrukverlagende polyphenolen in wijn.

II. In vino sanitas.
Endlich haben Wissenschaftler nachgewiesen,
welcher Stoff im Rotwein den positiven Effekt bewirkt.

Zie ook de bijdrage uit een Zwitzer Blad:
III. Einfluss der Polyphenole auf die menschliche Gesundheit
IV. Schutz der Blutgefässe.

Maische, droesem van witte druiven London / 03.12.2006 Bloeddrukverlagende polyphenolen in wijn.
Wetenschappers identificeren bloeddrukverlagende polyphenolen in wijn.
R
ode wijnen, die volgens traditionele oude manier langere tijd op de droesem van de geperste druiven (Maischestandzeit) gerijpt (vinificeren), dus op de schillen en met de pitten zijn vergist, hebben volgens gegevens van Engelse wetenschappers een sterke invloed op het verlagen van de bloeddruk en voorkomen aanzienlijk beter als andere wijnen aderverkalking.
Dit bericht komt van een groepering rond Roger Corder van de Queen Mary Universiteit in London in het journaal 'Nature'.
Dat de zogenoemde polyphenolen, die in wijn voorhanden zijn als gist- en kleurstoffen deze inwerkingen kunnen ontvouwen, is al langer bekend. De Britse forsers hebben nu echter de polyphenolen ontdekt, die verantwoordelijk zijn voor het beschermen van de arteriën: het zijn de zogenoemde procyanidinen, die tot 50% van alle in de wijn aanwezige polyphenolen.
De wetenschappers konden aan hand van onderzoekingen in laboratoriums bewijzen, dat de procyanidine de productie van het eiwitachtige endothelin-1, dat verantwoordelijk is voor het verengen van de bloedvaten verminderen en tegenhouden. De precieze werking van deze substantie in de lichaam kon in detail onderzocht worden.
Corder berekende, dat het drinken van 1kwart liter per dag van wijn met een hoog aandeel van procyanidine de verlaging van de bloeddruk al bewerkstelligd. Hoge bloeddruk beschadigd de binnenwand van de bloedvaten en is een van de risicofactoren betreffende arteriënverkalking.
Met een volgende stap onderzochten Corder en zijne collega's of de wijn zijn beschermende werking ook buiten de laboratoriums ontvouwd. Hiervoor hebben zij procyanidinconcentrate van verschillende wijnsoorten vergeleken met de leeftijd van mensen, die leefden in regio's, waar deze wijnen geproduceerd werden.

Hierbij kwam naar voren, dat dat wijnen uit twee kleine regio's in het zuiden van Frankrijk en in Sardinië tot vier keer meer procyanidine onthielden, dan andere, zo in 'Nature'. Daadwerkelijk zijn dit ook regio's, waar de mensen opvallend oud werden, berichten de forsers verder.
Bijzonder veel procyanidine is in de druivenpitten te vinden. Bij de traditionele wijnproductie, zo als deze in beide regio's gebruikelijk is, worden de druiven samen met de pitten en schillen 3 tot 4 weken vergist. Dat is voldoende tijd om de volledige extractie van de procyanidine.
Vele moderne wijnen daartegen vergisten hooguit een week op de droesem, waarbij hoofdzakelijk de kleur verdiept wordt. De traditionele wijnproductie is vraagt meer inspanning en is kostenverhogend.


Rode wijnIn vino sanitas.
E
ndlich haben Wissenschaftler nachgewiesen, welcher Stoff im Rotwein den positiven Effekt bewirkt

In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature (1) berichten Roger Corder und Kollegen vom William Harvey Research Institute (2) und der School of Medicine (3), Queen Mary University of London ihre neuen Erkenntnisse zur gesundheitsfördernden Wirkung des Rotweins. Ihre Entdeckung einiger chemischer Verbindungen, die letztlich Gefäßverengungen verhindern, erklärt ein weiteres Stück des so genannten 'Französischen Paradox'.

Gesunde, fettarme Ernährung und Bewegung gelten als allgemein akzeptierte Grundlage zur Vermeidung eines Herzinfarkts. Umso verblüffender war für die Medizin die Erkenntnis, dass die Franzosen statistisch sehr viel weniger Herzinfarkte haben, als scheinbar 'gesünder' lebende Nationen (Vgl. Internationale Statistik der Herzerkrankungen (4)). Deswegen sprechen Kardiologen vom 'Französischen Paradox'. Erklärungen dafür sind der hohe Anteil von Obst und Gemüse in der französischen Küche und vor allem der Alkoholkonsum der Franzosen.

Diverse Studien haben in den vergangenen zehn Jahren gezeigt, dass mäßiger Alkoholkonsum signifikant dazu beitägt, Herzerkrankungen zu verhindern. Alkohol wirkt positiv auf die Blutfette und die Blutgerinnung. Dadurch kommt es weniger zu Gefäßverengungen in den Gefäßen rund um das Herz, mit dem Effekt der Verminderung koronarer Herzkrankheiten, speziell der Arteriosklerose.
Die Mengen des konsumierten Alkohols sollten allerdings sehr klein sein (in etwa Frauen ein Glas Wein am Tag, Männer zwei Glas), am verträglichsten scheint der tägliche Konsum im Zusammenhang mit einer Mahlzeit zu sein. Quartalssaufen z.B. in Form von Exzessen am Wochenende und das kontinuierliche Trinken größerer Alkoholmengen führen zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeitsrate, während das 'mäßige Saufen' von 1-6 Drinks die Woche statistisch zu einer 40% niedrigeren Sterblichkeitsrate als bei Abstinenzlern führt. Dabei spielt sicher die entspannende Wirkung des Alkoholkonsums auch eine Rolle.

Verschiedene medizinische Studien erwiesen, dass sowohl der Genuss von Bier wie von Wein wie von Schnaps diesen Effekt hat. Trotzdem gilt seit der Antike speziell der Rotwein als herzstärkend, schon 400 v. Chr. verordnete Hippokrates Wein bei Störungen des Herz-Kreislaufsystems. über 2000 Jahre später empfahl der Chirurg Dr. Christiaan Barnard, der das erste Herz transplantierte, seinen Patienten täglich ein Glas vergorenen Rebensaft. Bislang war aber unklar, was genau in Rotwein besonders gut für das Gefäßsystem ist.

Das Team um Roger Corder hat in Versuchen an Zellkulturen bewiesen, dass im roten Wein der chemische Stoff Polyphenol, der in den Schalen der Trauben und auch in den Kernen vorkommt, das Herz schützt.
Bei Rotwein werden die Schalen mitvergoren. Polyphenol sorgt im Körper dafür, dass ein Peptid (Kette von Aminosäuren) namens Endothelin-1 gehemmt wird. Endothelin-1 ist mitverantwortlich für Arteriosklerose, denn er bewirkt, dass sich der Blutdruck erhöht und dass sich die Gefäße verengen.
Durch den Genuss von Rotwein, bzw. der darin enthaltenen Polyphenole wird die Synthese von Endothelin-1 in Gefäßen gehemmt. Die Mediziner-Gruppe prüfte 23 verschiedene Rotweine, vier Weißweine und einen Rosé. Dabei zeigte sich, dass nur der Rotwein genügend Polyphenol enthält, um einen schützenden Effekt zu bewirken. Die britischen ärzte ziehen in ihrem Artikel das Fazit:

--Unsere Ergebnisse zeigen, dass spezifische Komponenten des Rotweins zur Prävention der koronaren Herzerkrankung beitragen können. (...) Selbst erstaunlich kleine Mengen von Rotwein unterdrücken die Synthese von Endothelin-1.--

Die neuen Befunde der britischen Wissenschaftler werden sicher die Diskussion um die herzstärkenden Eigenschaften des Grünen Tees wieder anheizen. Grüner Tee enthält wie Rotwein die Substanz Polyphenol. Dieser Wirkstoff soll auch maßgeblich für die Hautalterung mitverantwortlich sein. Ein Gläschen Rotwein hilft folglich auch gegen Falten.

Menschen mit Anlage zu Migräne sollten sich aber zurückhalten, denn inzwischen ist nachgewiesen, dass Rotwein diese Kopfschmerzanfälle auslösen kann. Gesund für das Herz und die Gefäße sind aber auch Äpfel, Tomaten, unvergorener Traubensaft und - besonders beruhigend in der Weihnachtszeit - Schokolade, denn sie beinhaltet ebenfalls Polyphenol!

LINKS
(1) http://www.nature.com
(2) http://www.williamharvey.co.uk/research.htm
(3) http://www.qmw.ac.uk
(4) http://www.americanheart.org/presenter.jhtml?identifier=711

Duitse wijnaanbouw in Franken Einfluss der Polyphenole auf die menschliche Gesundheit
S
o wie die Polyphenole wichtige Schutzfunk-tionen für die Pflanzen ausüben, so können diese Substanzen für den Menschen krank-heitsverhütende oder auch heilende Wirkungen entfalten.
Günstige Wirkungen bestehen bei Herz-Kreislauf-Krankheiten, bei der Vorbeu-gung gegen Krebs und bei Entzündungen und Infektionen. Ferner können sie regulierend auf den Blutzucker sowie die Blutgerinnung einwirken. Diese gesundheitsfördernden Wirkungen beruhen auf verschiedenen Eigenschaften der Polyphenole.
Dazu gehören die antioxidative Wirkung, sowie die Fähigkeit dieser Stoffe, Proteine, Mineralstoffe und zum Teil auch Schadstoffe zu binden und sich an Bakterien und Viren anzulagern. Ferner können sie hormonartige Wirkungen ausüben, die der Entstehung von Brust-, bzw. Prostatakrebs entgegenwirken.

Antioxidative Eigenschaften.
P
henolische Substanzen können in verschie-dener Weise antioxidativ wirken. Eine der wichtigsten Eigenschaften ist die Fähigkeit, freie Radikale abzufangen, zu neutralisieren und damit eine schädliche Kettenreaktion zu unterbrechen (siehe auch hier). Damit sie diese Wirkung im Körper auch ausüben können, müssen sie an den Ort gelangen, wo sie wirken sollen. Das heisst, sie müssen im Verdauungs-trakt aufgenommen werden und genügend lange im Körper verweilen, bevor sie mit dem Urin wieder ausgeschieden werden.
Diese Bedingungen werden von den Polyphenolen grundsätzlich erfüllt, aber nicht von allen in gleichem Masse. Eine ausreichende Aufnahme und Verweildauer wurde unter anderen für Polyphenole aus Beeren, Äpfel, Apfelsaft, Trauben, Rotwein, Preiselbeeren, diversen Gemüsen etc. nachgewiesen. Die höchste Konzentration im Blut wurde jeweils nach 2-4 Stunden erreicht. 12 Stunden nach der Nahrungsaufnahme sind die Polyphenole weitgehend abgebaut oder ausgeschieden.

Schutz der Blutgefässe.
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ine wichtige Funktion wird den Polyphenolen für den Schutz der Blutgefässe zugeschrieben. Es ist ausserordentlich wichtig, dass diese offen und die Gefässwände elastisch bleiben. Andernfalls kann sich der Blutdruck erhöhen und das Risiko für einen Herzinfarkt ansteigen. Bei der Verengung der Blutgefässe (Arterio-sklerose) spielt der Blutcholesterinspiegel eine wichtige Rolle. Cholesterin hat eine wichtige Funktion beim Transport von bestimmten Stoffen durch die Blutgefässe.
Es kann mit der Nahrung aufgenommen werden, wird jedoch auch vom Körper selber synthetisiert. Man unterscheidet aufgrund des spezifischen Gewichts 3 Hauptfraktionen (Hauptgruppen) von Cholesterin, nämlich diejenige mit dem höchsten, das sogenannte HDL (High Density Lipoprotein), die Gruppe mit mittlerem, das MDL (Medium Density Lipoprotein) und diejenige mit dem tiefsten spezifischen Gewicht, das LDL (Low Density Lipoprotein).
Als schädlich gilt vor allem ein hoher Anteil an LDL-Cholesterin, da dieses empfindlich gegenüber Oxidationen ist und zu Ablage-rungen an den Arterienwänden neigt. Man spricht dann von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose. Sind die Ablagerungen weit genug fortgeschritten, kann das Blut nicht mehr ungehindert zirkulieren. Kommt es zu Verstopfungen, werden die betroffenen Gewebepartien nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und sterben ab. Sind Herz und Hirn davon betroffen, wird dies lebensbedrohend (Herzinfarkt, Hirnschlag).

Einen direkten Nachweis, dass Polyphenole vor Arteriosklerose schützen können, gibt es noch nicht. Hingegen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, die diesen Schluss nahe legen. So kann in Laborversuchen nicht nur gezeigt werden, dass Polyphenole das LDL-Cholesterin (das aus menschlichem Blut gewonnen wurde) vor Oxidation schützen, sondern man kann ermitteln, welche Substanzen am besten bestimmte Oxidations-mittel neutralisieren.

Es hat sich gezeigt, dass neben den Vitaminen A, C und E vor allem Polyphenole sehr effiziente Antioxidantien sind und zum Teil eine stärkere antioxidative Wirkung aufweisen als die genannten Vitamine. Zu den wirksamsten Polyphenole zählen das Quercetin, das in fast allen Pflanzen vorkommt, ferner Catechine aus Früchten (Äpfel, Beeren usw.) und Grüntee, Anthocyane aus Beeren, Rotwein und Gemüsen, Phenolsäuren aus Kaffee, Getreide, Kakao, die roten Farbstoffe aus Tomaten (Lycopin) usw. Es konnte ferner in klinischen Versuchen gezeigt werden, dass Polyphenole tatsächlich in die Blutbahn aufgenommen werden und dass sich der antioxidative Status des Blutes durch die Aufnahme von polyphenolreichen Lebensmitteln erhöhen lässt, wenn auch nur über eine beschränkte Zeit (einige Stunden).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass natürliche Gemische von Polyphenolen, wie sie in Früchten, Säften oder Extrakten vorkom-men, wesentlich wirksamer waren, als einzelne Substanzen. Dies bedeutet, dass Synergien zwischen den einzelnen Inhaltsstoffen bestehen, so dass die Wirkung stärker ist, als die Summe der Wirkungen der Einzelsubstanzen (Synergieffekte).

In zahlreichen, teilweise gross angelegten epidemiologischen Studien zeigte es sich, dass Leute, die regelmässig Früchte, Gemüse und Vollkorngetreide essen, ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie auch für gewisse Krebsarten haben, als Leute mit nur gelegentlichem Konsum. Die Ergebnisse fanden ihren Niederschlag unter anderem in der Auslobung der mediterranen Ernährung mit viel Früchten und Gemüse. Ferner ist erkannt worden, dass der mässige Konsum von Rotwein sich günstig auf das Herzinfarktrisiko auswirkt, was mit grosser Wahrscheinlichkeit mit dem hohen Polyphenolgehalt zusammenhängt.

Artikel uit foodnews zwitzerland

Die Maischestandzeit
I
nstrument zur Steigerung des Sortentyps?
Im Bestreben um die Produktion rebsortentypischer Weine kommt der Anwendung einer Maischestandzeit besondere Bedeutung zu. Seit Anfang der 80er Jahre wurde deren Einfluss auf Inhaltsstoffe des Weines wiederholt unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Einflüsse auf Polyphenole, Terpenverbindungen, höhere Alkohole, Esterverbindungen, flüchtige Säuren und flüchtige Phenole, aber auch auf Mineralstoffe, Methoxypyrazine (grüne Paprika, Pfeffer)und Mercapto-Verbindungen (Passionsfrucht, Maracuja) wurden untersucht und publiziert und dabei auch die Auswirkungen unterschiedlicher Temperaturstufen herausgearbeitet.
Letztlich resultiert das Geschmacksbild eines Weines aus dem Zusammenspiel vieler Inhaltstoffe. Die Autoren H. J. Köhler, K. Curschmann, K. und M. Geßner untersuchten in mehrjährigen Versuchen den Einfluss der Mazeration auf die Zusammensetzung und die Sensorik verschiedenster Rebsorten.

Zie ook: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

Droesem Smartelijk einde van ontelbare druiven.
De droesem - een brij om te lepelen.
Waar zich bij de dierenbescherming al te veel mensen mee bemoeien, zijn betreffende het beschermen van de planten niet veel geïnteresseerden te vinden. Zo worden ook vandaag nog steeds druiven zonder enige verdoving pijnlijk geperst en in houten tonnen en stalen tanks gemarteld.
Deze brij is de zogenoemde droesem (maische in het Duits). Aan te nemen is, dat in het Duitse taalgebied door cynische wijnboeren het woord maische is afgeleid van leiche.
Een voordeel de druiven als droesem te nuttigen is duidelijk: talloze tandloze generaties hoeven niet eindeloos op de druiven te kauwen.
Oostenrijk Santa Duc
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