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Chateau Mouton Rothschild

Cháteau Mouton Rothschild Bordeaux Frankrijk

Galerie Etketten Cháteau Mouton Rothschild

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»Mothe«, so heißt ein kleiner Hügel im Médoc, nach dem Mouton benannt ist. Eine Karte aus dem Jahr 1750 gibt bereits »Clos de Mouton« an; der schon mit Reben bestockt gewesen sein soll. - Quellen lassen die Vermutung zu, dass auf Mouton bereits um 1725 auf Veranlassung von Baron Joseph de Brane ein Rebgarten angelegt wurde.
Die Geschichte der wechselhaften Besitzverhältnisse verbindet sich schließlich mit der wohl berühmtesten Bankiers- und Handels- Dynastie, als 1853 das Gut in den Besitz von Nathaniel Rothschild überging. Sein Traum, seinen Wein einmal an die Spitze der Deuxième Crus vorstoßen zu sehen - und damit den Konkurrenten Margaux und Lafite den Rang streitig zu machen -, bleibt allerdings bis zu seinem Tod im Jahr 1870 unerfüllt.
Als 1922 der erst 20-jährige Baron Philippe de Rothschild die Leitung des Cháteaus übernahm, begann schließlich die lange Phase unaufhaltsamer Erfolge und Höhepunkte. Mouton Rothschild, heute eines der außergewöhnlichsten Weingüter in Bordeaux, ist sein Lebenswerk.
Die Kreativität, die Liebe zur Kunst, der Respekt vor Tráditionen und der innovative Geist machten Baron Philippe de Rothschild zum Pionier der europäischen Weinkultur und zu Lebzeiten zu einer Legende.
ontstelen bij rotschild
Er modernisierte nicht nur das Anwesen wie etwa bei der Umgestaltung der alten Second Empire-Stallungen des Cháteaus in einen Tempel des Weines, 1925 erfand er die Cháteau-Abfüllung und lieferte seine kostbaren Weine nicht mehr, wie bis dahin üblich, im Fass, sondern ausschlièßlich in Flaschen aus, zu jener Zeit eine revolutionäre Idee und die Premiers Crus wie Cháteau Lafite mussten nachziehen.
Eine späte Anerkennung seiner außergewöhnlichen Leistungen erfuhr er aber erst 1973, als Cháteau Mouton Rothschild schließlich in den erlesenen Kreis der Premier Crus aufgenommen wurde - die einzige jemals erfolgte Änderung der ehernen Klassifizierung von 1855.
Zu seinen genialen Einfällen gehörte zweifellos, die Etiketten jedes neuen Jahrgangs von namhaften Künstlern gestalten zu lassen: 1924 war dies Carlu, ab 1945 schmücken die Moutons Werke so erlauchter Künstler wie Picasso, Chagall, Dali, Miro und Andy Warhol.
2001
Die Glücksmomente einen solchen Wein auch eimnal genießen zu können, sind rar, fallen die Flaschen auf Versteigerungen doch oftmals den Etikettenjägern zum Opfer, die fair die kleinen Kunstwerke im Dienste der höheren Genüsse horrende Summen ausgeben - was den Flascheninhalt selbst bei einem kleinen Jahrgang für den Liebhaber innerer Werte in schier unerschwingliche Höhen treibt.
Wer sich neben der Kunst auch noch für den Weingenuss interessiert, der sollte einen Mouton-Rothchild allerdings erst nach zehn bis 15 Jahren öffnen. Diese erstaunlich komplexen und finessenreichen Weine offenbaren ihren vollen Charme erst im fortgeschrittenen Alter.
Der starke Anteil an Cabernet Sauvignon (85 Prozent) neben geringen Mengen Merlot (8 Prozent) und Cabernet Franc (7 Prozent) bringt Weine von enormer Wucht und fast undurchdringlicher purpurroter Farbe hervor. Die Reben sind im Durchschnitt 42 jahre alt, der Ertrag liegt bei etwa 55 Hektolitern pro Hektar.
Nach dem Tod von Baron Philippe de Rothschild 1988 übernahm seine Tochter, Baronin Philippine de Rothschild, die Führung des Unternehmens und der Weingüter und führt auch »Opus One«,das Joint-Venture des Vaters mit der kalifornischen Mondavi-Familie, weiter. Für sie ist Weinbau gewissermaßen eine künstlerische Aufgabe- hier wird nicht Wein erzeugt, hier entsteht Weinkultur

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