Oostenrijkse wijnen Toppers van wereldklasse II4 WE1NBAUREGIONEN 16 WEINBAUGEBIETE- NIEDERÖSTERREICH (33.318 ha) met (1) WACHAU (1.448 ha) Das enge Donautal zwischen Melk und Krems gilt als eine der schönsten Flußlandschaften der Welt. Auf steilen Urgesteinsterrassen und sonnenseitigen Hängen reifen vornehmlich Grüner Veltliner und Riesling. (2) KREMSTAL (2.438 ha)Im Kremstal findet man die klassischen Boden: Urgestein im westlichen Teil, Löß und Lehm im Osten und Süden; hier gedeïhen vor allem bukettreiche und fruchtbetonte, elegante Weißtweine. (3) KAMPTAL (4.189ha) Das Kamptal ist von Lehm- und Lößböden dominiert, auch das Urgestein hat seine Spuren hinterlassen. Grüner Veltliner und Riessing sind hier die klassischen Rebsorten, Rotwein gewinnt an Bedeutung. (4) TRAISENTAL (696ha) Das Traisental entfaltet sich beiderseïts der Traisen nördlich von St. Pollen zur Donau hin. Auf vorwiegend sandïgen Lößböden gedeihen vornehmlich fruchtig-duftige Weißweine. (5) DONAULAND (2.814 ha) Das Donauland erstreckt sich entlang der Donau östlich von Krems bis nach Klosterneuburg. Auf lößreichen und kalkhaltigen Boden gedeihen sehr typische und markante Weß- und Rotweine. (6) WEINVIERTEL (18.004 ha) Das größte und nördlichste Anbaugebiet Österreichs könnte man als Veltlinerland bezeichnen. Fast 50% der Weingärten nimmt diese typisch österreichische Sorte ein. Es dominieren sandige Löß- und Lehmböden. An der Grenze zum Waldviertel finden sich auch Urgesteinsböden. (7)CARNUNTUM (955 ha) Das Weinbaugebiet Carnuntum liegt um die Orte Göttlesbrunn, Höflein und Prellenkirchen. Der Weinbau ist durch den Klimaeinfluß des Neusiedlersees und der Donau äuerst begünstigt; Lehm, Sand, Schutter und Lößhöden. (8) THERMENREGION (2.S 14 ha) Wie schon der Name sagt, führt durch das Gebiet eine vulkanische Bruchlinie. Mildes Klima und schwere, steinige Kalkböden kennzeichnen die Südbahn", wo kraftvolle Weißweine und dichte Rotweeine wachsen. (9) SÜDBURGENLAND (457b") Das kleinste Weinbaugebiet Oesterreichs ist wegeb seiner Abgeschiedenheid und Ursprünglichkeit besonders reizvoll. In dieser Weinidylle gedeihen auf sandigem Lehmböden Weiß- und Rotweine mit apartem karakter (10) STEIERMARKT Süd- Oststeiermark liegt zwischen dem pannoischen und feuchten Mittelmeerklima. Auf vulkanischen Verwitterungsböden und schweren Lehmböden gedeihen vorwiegend fruchtbetonte Weißweine. (11) SÜDSTEIERMARK (1.902ka) Diese reizvolle Hügellandschaft liegt im Einflußbereich des südeuropäischen Klimas. Die Weine sind berühmt für ihre Fruchtigkeit und Frische. Auf steilen grünen Hängen wachsen in ersterLinie Welschriesling, Sauvignon blanc und Morillon. (12) WESTSTEIERMARK (480ka) Der säürebetonte Schilcber ist Spezialität dieses kleinen steirischen Weinbaugebietes. Entlang der Schilcherweinstraße von Ligist bis Eibiswald wachsen auf Gneis und Schieferurgestein die besten Schilcher. | |||
| Die weißen Rebsorten: | |||
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Welschriesling Feinwürzig, erfrischend, fruchtbetont. Der in Osterreichs Rieden seit langem heimische Welschriesling ist mit dem Riesling (Rheinriesling) nicht verwandt.
Er wird heute hauptsächlich in der Steiermark und im nördlichen Burgenland bzw. auch im Weinviertel angebaut. Der Welschriesling liefert in erster Linie frisch - fruchtige, in ihrer Jugend zu genießende Weine; er kann aber auch ausgezeichnete Prädikatsweine hervorbringen, deren Blume und Rasse lange anhält. | ||
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Grüner Veltliner Pfeffrige Würze, fruchtig, meist trocken ausgebaut. Mit einem Anteil von rund einem Drittel an der gesamten Weinbaufläche ist der Grüne Veltliner die häufigste Sorte, die in Österreich angebaut wird. Diese typisch österreichische Spezialitat finden Sie vor allem in niederösterreichischen Weinbaugebieten, etwa im Weinviertel, Kamptal, Kremstal und in der Wachau. Das Qualitatsspektrum des Grünen Veltliner ist sehr weitreichend: es beginnt beim leichten, spritzigen Wein, der am besten jung - als Heuriger - getrunken wird und geht bis zur substanz- und alkoholreichen Spätlese, die auch durchaus lagerfähig ist. | ||
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Riesling Vornehmer Duft, feine Nuancen, Rasse. In guten Weinjahren gehört der noble Riesling aus österreichs Spitzenlagen, die sich vor allem in der Wachau, aber auch im Kamptal und Kremstal befinden, unbestritten zu den weltbesten Reprdsentanten dieser Rebsorte. Sein charmantes Bukett besitzt zumeist zarte Anklänge an Pfirsiche, Aprikosen und Zitrusfrüchte. Am Gaumen wirkt der Riesling wegen seiner pikanten Säure sehr rassig und anhaltend; er entwickelt sich kontinuierlich und ist daher sehr vut lagerfähig; dies gilt im bedonderen für die raren Spat- und Auslesen (oder die Wachauer Smaragdweine). | ||
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Weißburgunder (Pinot Blanc) F eines Duftspiel, kraftvoll, rassig. Wenn seine Trauben die Vollreife erlangen, wächst der Weißburgunder in Österreich zu einem substanzreichen Weißwein mit feinem, mandelartigem Geschmack und pikanter Säure heran. Die international als Pinot blanc bekannte Rebsorte entwickelt sich zumeist auch sehr gut in der Flasche. Aufgrund ihrer dezenten Art eignet sie sich auch für Cuvées mit anderen Sorten und für die Lagerung in neuen, kleinen Eichenholzfässern (Barrique). Verläßliche Herkünfte sind beispielsweise die Süd- und Südoststeiermark, aber auch das Weinviertel. | ||
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Chardonnay(Morillon) Saftige Frucht, voluminös, pikant. In der Steiermark, wo er sehr frische, zartblumige Weine liefert, wird er als Morillon kultiviert.
Er wird aber auch zunehmend in Niederösterreich, Burgenland und Wien angehaut. Im Duft an Weißbrot und Dorrfrüchte erinnernd, ergibt er sehr kraftige, extraktreiche Weine, die auch bei hoher Reife noch eine angenehme Säure besitzen; er gewinnt mit zunehmender Flaschenreife noch an Niveau. | ||
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Müller Thurgau Leicht muskatig, rund, weich. Diese Sorte verdankt ihren Namen dem Schweizer Botaniker Hermann Müller aus dem Thurgau: einem seiner Kreuungsversuche von Riesling mit Silvaner entstammt die Müller Thurgau-Rebe.
Zumeist ist der Müller Thurgau ein säurearmer, runder Wein von leicht muskatigem Bukett und mildem Geschmackseindruck. Abgesehen von Prïdikatsweinen aus dieser Sorte sollte der Müller Thurgau vorzugsweise als Jungwein getrunken werden. | ||
| Die roten Rebsorten: | |||
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Zweigelt Kirschfrucht, charmant, samtig. Die Sortenbezeichnung geht auf den österreichischen Züchter Professor Zweigelt zurück, dem diese erfolgreiche Kreuzung von Blaufränkisch mit St. Laurent gelang. Als jungwein besitzt der Zweigelt ein ausgeprägt fruchtiges Bukett, das mit der Reife runder und feiner wird.
Die Qualitäten reichen vom jung zu trinkenden, leichten Tischwein bis zu kraftvollen Lagerweinen. Die solide Zweigeltrebe vermag in allen heimischen Rotweingegenden gute Resultate zu erzielen und gilt daher zurecht als die österreichische Rotweinhoffnung. | ||
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Blaufränkisch Dunkelbeerig, herb-würzig, mittlerer Tanningehalt. Der Name des Blaufrankischen stammt wahrscheinlich aus der Zeit Karls, des Großen, als alle wertvollen Sorten als fränkisch klassifiziert und die minderen als hunnisch bezeichnet und eliminiert wurden.
Heute wird diese Rebe im gesamten Burgenland und im niederösterreichischen Weinbaugebiet Carnuntum kultiviert; sehr prägnante Blaufränkische gedeihen etwa im Mittel- und Südburgenland. Diese österreichische Spezialität liefert einen in der Jugend ungestümen, tieffruchtigen Rotwein, der durch die Lagerung samtiger und geschmeidiger wird und zusätzliche Facetten gewinnt. | ||
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Blauer Portugieser Traubig, mild, wenig Gerbstoff. Der Blaue Portugieser soll durch einen Weinhändler aus Porto nach Niederösterreick, genauer gesagt Bad Vöslau, gekommen sein. Da sich diese Rebsorte sehr rasch entwickelt, sollte sie im allgemeinen jung getrunken werden.
Speziell in der Thermenregion können in guten Jahren milde und saftige Rotweine mit weichem Tannin und angenehmem Veilchenduft gewonnen werden. Auch auf den Weinviertler "Rotweininseln" gedeihen traubige und harmonische Portugieser. | ||
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Der Vielfalt der österreichischen Weinlandschaft entsprechend, haben in Österreich neben den voran beschriebenen Rebsorten unter anderem noch folgende rote Rebsorten eine gewisse Bedeutung: Blauer Burgunder, Blauer Wildbacher (Schilcher), Cabernet Sauvignon und St. Laurent Oostenrijkse wijnen toppers van wereldklasse Met een wijnhistorie die teruggaat tot aan 700 voor Christus, kun je de Oostenrijkers gerust classificeren als ervaren wijnmakers. Via achtereenvolgens Keltische, Romeinse, Frankische, Slavische en Beierse invloeden, kreeg de wijncultuur in "Ostmark" vorm. En sinds de eigentijdsé wijnbouwers het voor het zeggen hebben, ook de superieure kwaliteit die Oostenrijkse wijnen over de grenzen heeft getild. Want het Oostenrijkse druivennat mag zich in een steeds grotere buitenlandse populariteit verheugen. Niet alleen in Europa, maar ook en vooral in Amerika hebben ze ontdekt dat Oostenrijk méér te bieden heeft dan snelle ski-pistes en glühwein. Om met de Ierse historicus en wijnschrijver Giles MacDonogh te spreken: "Er wordt wel gezegd dat Oostenrijk beter af is met sneeuw dan met zon, maar dan wordt even vergeten dat het land heel veel zonnige zuid-hellingen heeft waar uitstekende wijnen vandaan komen". Uit het oosten Vooral het oosten van het land heeft veel te bieden op wijngebied. De vier provincies die tezamen het leeuwendeel van de wijnproductie voor hun rekening nemen, beslaan niet minder dan 51.000 hectare! Met Niederösterreich als absolute koploper; goed voor ruim 30.000 hectare wijngaard. De acht bekendste wijnbouwstreken uit die regio zijn Carnuntum, Donauland, Kamptal, Kremstal, Traisental, Wachau en Weinviertel. In het wat kleinere Burgenland (altijd nog goed voor zo'n 16.000 hectare wijngrond) liggen de streken Mittelbürgenland, Neusiedlersee, Neusiedlersee-Hügelland en Südburgenland. Het aanzienlijk kleinere, maar daarom niet minder gewaardeerde Steiermark, met de gebieden Südoststeiermark, Südsteiermark en Weststeiermark moet het doen met 6.200 hectare. En dan is er nog de regio Wenen; niet meer dan 600 hectare groot, maar met een bodemgesteldheid en een klimaat die alles in zich hebben om absolute topwijnen af te leveren. We zullen er nog veel van horen. "De Grüner Veltliner die hier tegenwoordig vandaan komt", schrijft Roger Voss in 'Wine Enthousiast Magazine', "is vol, fruitig en kruidig, heeft een stevig alcoholpercentage, kan goed bewaard worden en is zeer geschikt voor de export. Heel anders dan de rinzige, lichte, jong te drinken wijn die hier vroeger de boventoon voerde." Geen groentje De Grüner Veltliner - de wijn is vernoemd naar de druivensoort - is de bekendste druif van Oostenrijk. Zo'n derde van alle wijnbouwgebied is ermee beplant. Logisch: de kruidige, frisse eigenschappen van de Grüner Veltliner maken 'm tot aangenaam gezelschap bij elke gelegenheid, van maaltijd tot vrije tijd. Dat weten de Oostenrijkers al sinds het begin van de achttiende eeuw. Geen groentje dus, deze edeldruif, waarover wijnschrijver Stuart Pigott in 'Decanter Magazine' opmerkte: "De Grüner Veltliner is, net als de Riesling, een wijn van wereldklasse die we -ondanks zijn bescheiden prijs- beslist op waarde behoren te schatten". Hij had hetzelfde kunnen zeggen over Oostenrijks rode wijnen en deed dat gelukkig ook: “Oostenrijkse rode wijnen kunnen tegenwoordig de vergelijking met gerenommeerde Franse wijnen uitstekend doorstaan." Om eraan toe te voegen: "Oostenrijkse wijnbouwers streven er niet naar om een perfecte Bourgogne na te maken. Ze kijken veel eerder naar rode Bordeaux of een 'bordeaux blend' uit de Nieuwe Wereld. " Feit is dat de Oostenrijkse rode wijn aan een imposante opmars in zowel binnen- als buitenland bezig is. Kwaliteit spreekt blijkbaar voor zich. Wat is wat? Oostenrijk is rijk aan een grote schakering van micro-klimaten en bodemsoorten, Dat maakt het kweken van de meest uiteenlopende druivenrassen mogelijk. Gelukkig weten de Oostenrijkers zich te beheersen, wat de druiventeelt beslist ten goede komt. Tegenwoordig kent men een dertigtal druivenrassen die officieel zijn geclassificeerd. Hieronder de belangrijkste: Witte wijnen Grüner Veltliner: wit markant, kruidig, vol van smaak, fris en fruitig. Riesling: elegant, delicaat en vol fruitig aroma (perzik). Welschriesling: delicaat kruidig boeket met een vleugje appel, tikje rinsig. Weisser Burgunder: nootachtig, vol van smaak, uitgebalanceerd en harmonieus. Chardonnay: fruitig, groene appeltjes, fris en zachtzuur. Traminer: vol, bloemig boeket, zacht, verfijnd en geurig. Müller-Thurgau: licht, muskaatachtig aroma, zacht en verfijnd, bloemig/fruitig. Sauvignon Blanc: vol, specifiek en kruidig aroma. Neuburger: discreet nootachtig aroma, zacht en vol. Zierfandler: kruidig, rijk en met fruitige zuren. Rotgipfler: fris en kruidig, met markante zuren. Bouvier: mild en aromatisch met een ondertoon van muskat en een zweempje zoet. Muskat-Ottonel: geurige muscat, licht, zacht en zeer uitgesproken. Muskateller: één en al muscat, maar licht en met fruitige zuurtoon. Rood Blaufränkisch: fris en puur, met lichte zuurtonen, rijk aan tannine met een ondertoon van zwarte bessen. Blauer Zweigelt: vol, licht kruidig, met een ondertoon van kersen. Blauer Portugieser: fruitig en zacht, weinig zuren en alcohol. St.Laurent: fluweelachtig, droog, robuust en vol van smaak, zachte tannines. Blauer Burgunder: fruitig boeket, vol met prettige tannines; goede bewaarwijn. Cabernet Sauvignon: afdronk van cassis, droog en rijk aan tannine, tikje vettig in z'n jonge jaren. Terminologie De wijnwetten in Oostenrijk zijn uitermate streng. Vandaar dat er zeer veel informatie op het etiket staat. Zo zijn er vijf categorieën voor de smaak: extra trocken, trocken, halbtrocken, lieblich en süss. Ook de kwaliteit is in categorieën opgedeeld: Tafelweine, Qualitätsweine en Prädikatsweine. Kabinettswein en Prädikatswein moeten bovendien in Oostenrijk worden gebotteld. De export in tanks is verboden. ( “Lekker” uitgave 2001) | |||
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™De Weinschenker0304 | |||