Rupert Summerer en zijn innovatie voor VeltlinerGrüner Veltliner Hubrecht Duijker Oostenrijk Steinhaus 2003 Vino-Lok Web-Weingarten Hij is gedreven, doet niet aan compromissen en is zeer inventief: Rupert Summerer, wijnbouwer in Oostenrijk. Het domein dat hij leidt dateert uit 1679, maar heeft niets stoffigs of behoudends. Dat blijkt uit de eigentijdse, fruitige stijl van de Summerer-wijnen, uit de vorig jaar gelanceerde Web-Weingarten (een soort wijnclub op internet) en uit de afsluiting waarmee jongstleden februari 1350 flessen Grüner Veltliner werden gebotteld.
In plaats van een onbetrouwbare en gebruiksonvriendelijke natuurkurk gebruikte Rupert de zogeheten Vino-Lok. Deze zit onder een gewone capsule en bestaat uit een aluminium schroefdop met daaronder een glazen stopper die met de duim kan worden losgeklikt of weer vastgezet. De stopper sluit hermetisch af, kan de wijn niet verzieken en vraagt evenmin om een kurkentrekker - terwijl hij net zoveel kost als een goede natuurkurk (los van de investering voor de machine). Hoe zijn afnemers gereageerd hebben? 'Honderd procent positief', roept Rupert. Trouwens ook zijn nog gewoon gebottelde Grüner Veltliners zijn verrukkelijk, als de Steinhaus 2003, die heel levendig en fris smaak, met elementen van sappig citrusfruit, groene appel en wat witte peper hubrecht duijker misset horeca april 2004 Erntebericht 2004 Das Wetter ist uns jetzt ganz egal, denn - wir sind mit der Lese fertig Es war eine komplizierte Erntezeit. Bedingt durch das ungewöhnlich warme Wetter und der ständig vorherrschenden Nässe waren die Trauben in einer etwas unstabilen Konstitution, und wir standen sehr unter Zeitdruck. Deshalb sind meine Ernteberichte heuer auch etwas gebündelter ausgefallen. Am letzten Oktoberwochenende haben wir alle Kräfte mobilisiert, um den Grossteil der Rieslingtrauben zu ernten. Es war zu erkennen, dass die Trauben unter den Wetterbedingungen ebenso leiden wie wir, und Schlechtwetter war für die kommenden Tage weiterhin prognostiziert. Entgegen aller Vorhersagen schien am Samstag jedoch die Sonne und es war warm – 21°C. Selten waren wir über eine Fehlinformation der Meteorologen dermassen froh. Es war keine schöne Arbeit. Der Stiel mancher Trauben war schon so welk, dass sie zu Boden fielen, wenn man sie nur ansah L . Ab dem 1.11. wieder Nebel und leichtes Nieseln – grauenhaft – schliesslich keltern wir keinen Nebbiolo :-))). Riesling Steinmassl, Veltliner Schenkenbichl und die VRZ Trauben mussten noch geerntet werden - also Lesepause, denn wir möchten die Trauben trocken haben. Am 3.11. war es zum Glück n u r nebelig – kein Nieselregen störte die Ernte der Veltlinertrauben im Schenkenbichl. Gegen Mittag wollte sich sogar die Sonne gegen den Nebel behaupten, hat aber, wie John F. Kerry, knapp verloren. Geringfügig hat sich auch hier schon Fäulnis eingestellt und wieder mussten wir sorgfältig trennen. Aber darin sind wir heuer schon Meister, und bald waren die Trauben im sicheren Keller. Hier dann grosse Freude - fast 20° KMW - mehr als erwartet. Das Geschmacksbild zeigt wieder eine Cremigkeit bei schöner Würze –typisch Schenkenbichl eben. 4.11. - Ernte im Steinmassl und die VRZ Rieslinge. Zum Glück wieder trockenes Wetter und die Steinmassl-Trauben sind Mittags im Keller. Beim Mittagessen sind alle Erntehelfer etwas unruhig. So schnell wie möglich möchten alle wieder an die Arbeit, denn für die Ernte der VRZ Rieslinge verbleiben uns nur max. 4 Stunden, dann ist es dunkel. 16.45 Uhr - geschafft - die Rieslingbeeren sind zur Gänze im sicheren Keller. Vorgestern, am letzten Erntetag im Weingut Summerer, hatte der Wettergott wieder gute Laune. Zwar war es kalt geworden, denn eine Kaltfront vom Norden bestimmt ab nun das Wetter, aber kurz vor Mittag kam die Sonne durch. Was für ein Erntefinish.In einigen unserer besten Veltlinerlagen hing pro Stock noch eine Traube für den Veltliner VRZ. Und wie sie hingen. Von goldgelb mit braunen Reifepunkten bis hin zu – ja ich würde altrosa sagen - reichte die Farbskala. Hat irgendwie an Traminertrauben erinnert. Eigenartig war, dass diese Färbung kein Resultat von Fäulnis war, die Beeren waren gesund. Das Kammgerüst war grossteils noch grün und fest, aber die Beeren kullerten von den Stielen bei der kleinsten Berührung. Mit einer Hand hielten wir den Lesebehälter unter die Trauben, mit der anderen schnitten wir sie vom Stock. Die Finger und Lesescheren waren ganz klebrig und es wurden Wetten über die Höhe der Zuckergrade abgeschlossen. Sieger war Jan jun. aus der Slowakei. Er tippte als einziger auf mindestens 20° KMW und behielt damit recht(knapp über 20°KMW zeigte die Mostwaage). Der wirkliche Gewinner ist aber natürlich der Winzer :-))) Bis bald Elisabeth + Rupert Weingut Summerer | |||
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