Druivensoorten: De Riesling; Weißer Riesling
De Riesling wijnen bij De Weinschenker
Weißweinrebe, ein exakter Beweis der Herkunft liegt nicht vor.
Es häufen sich jedoch in jüngster Zeit wissenschaftliche Verlautbarungen, nach denen die Sorte von einer rheinischen Wildrebe, Vitis Vinifera ssp Silvestris, aus einem Gen-Zentrum am Oberrhein stammen soll. Ältere Vermutungen, der Weiße Riesling stamme von der von Plinius (23-79 n.Chr.) beschriebenen amineischen Rebe oder von den von Ludwig dem Deutschen (843-876) an den Rhein gebrachten französischen Rebe ab, werden immer stärker angezweifelt.
Der Name kann entweder auf »Rußling« (Hinweis auf dunkles Holz), einer urkundlichen Erwähnung aus dem jahr 1402 in Worms, oder aber auf »Rißling« (Hinweis auf die rassige bis reißende Säure), aus urkundlichen Anbaubelegen des Jahres 1435 in Rüsselheim/Main und des Jahres 1511 in Pfeddersheim zurückgeführt werden.
Der Weiße Riesling hat zahlreiche echte Synonyme: Moselriesling, Rheingauer, Hochheimer, Gräfenberger, Klingelberger (Deutschland); Rhein- riesling (Österreich, Südtirol); Petit Riesling, Petit Rhin, Riesling Blanc, Gentil Aromatique (Westschweiz, Frankreich); White Riesling, Johannisberg Riesling (USA, Australien); Rainski Rizling (jugoslawien), Riesling Renano, Reno (Italien). Falsche Synonyme (in Klammern die richtige Bezeichnung): Breisgauer Riesling (Ortlieber), Frankenriesling (Grüner Silvaner), Grauer Riesling (Ruländer), Schwarzriesling (Müllerrebe), Banater Riesling (Zackelweiß), Missouri Riesling (Hybride Riparia x Labrusca), Hunter Riesling (Sémillon), Welsch-riesling (Wälschriesling oder Riesling ltalico).
Das Blatt ist mittelgroß, stumpf gezähnt, fünflappig mit meist kahler Oberseite und rauher, wolliger Unterseite; die Trauben sind mittelgroß, dichtbeerig, kompakt mit kleinen, runden, im reifen Zustand goldgelben, schwarz gepunkteten Beeren.
Die Beeren sind außerdem grünlich geadert, häufig rosabräunlich berostet und haben ein sehr aromatisches,würziges Fruchtfleisch. Das Holz ist hellbraun, dunkel gepunktet mit leichten Riefen und sehr guter Ausreife, der Wuchs kräftig. Die Reife erfolgt spät, die warmen und sonnigen Herbsttage können voll ausgenutzt werden. Die Sorte stellt hohe Ansprüche an Klima und Lage; gehört in warme, trockene Süd- und Steillagen, vor allem auf durchlässige Tonschiefer- und Urgesteinsböden. Mit einer bestockten Rebfläche von 20.716 ha in Deutschland steht sie an zweiter Steile des Rebsortenspiegels. Bevorzugter und günstigster Standort im Mosel- und Rheintal. Anbauversuche in wärmeren Klimazonen haben zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt.
Die durchschnittlichen Erträge schwanken im Bereich von 80-100 hl/ha; die durchschnittlichen Mostgewichte liegen zwischen 60 und 80 grad; die Säuregehalte zwischen 10 und 15%. Aufgrund der ausgewogenen Verhältnisse von Alkohol und Säure werden in den gemäßigten Klimazonen häufig hocharomatische Fruchtester gebildet. Weißer Riesling liefert edelste, rassige Spitzenweine; sie sind als beste Weine der Erde aus den nördlichen Randzonen des Weinbaues allgemein anerkannt. Die Weine zeichnen sich durch kaum zu übertreffende Geschmacksnuancen, durch kräftige harmonische Säure, anhaltendes, nobles Bukett und große Lagerfähigkeit aus. Weltberühmt sind die Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen. | |||
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